euren erregen.eee ee eee eee,werkrker eee
Caravaggio, Manfredi, Spagnoletto/ und dem Cavalieri Maſſimi. 163
Unſer Kuͤnſtler zeigte ſich in ſeiner ganzen Groͤſſe, als Ludwig ihn, wie obenangezeigt worden, nach Rom ſchickte, um die Farneſiſche Gallerie zu malen. Soung dieſes Werk ſteht, wird es ein Denkmal ſeiner Kunſt bleiben, und nachgehendsund in den Kupferſtichen des Ceſio leben. Dieſe ind 17 53. aufs neue abgedruckt,und mit einer weitlaͤuftigen Beſchreibung herausgekommen. Man muß aber denRuhm des Auguſtins dabey nicht vergeſſen, deſſen Hand verſchiedne Stucke daranvonalt, und der ihm insonderheit durch fen beer Erfindungen, und Kenntniſfedon der Fabellehre geholfen. Denn die Geſchichte der Goͤtter, und das Leſen derSchriftſteller hatte Hannibal ganz verabſaͤumet. Er merkte dieſen Mangel gar bald,5 er ſich mit Auguſtin uͤberworfen, und von ihm getrennt hatte: und wuͤrde ohneeyhuͤlfe des gelehrten Pralaten Aguechi manche Fehler begangen haben.
Dieſe Gallerie beſteht in 13. groſſen Hauptgemaͤlden. Das erſte und groͤßteſelt enen Triumph des Bacchus mit der Ariadne vor. Die andern ſind folgende:uchiſes mit der Venus, darunter ſtehen die Worte: Genus unde Latinum.5 zana, welche den Endimion bey der Nacht umarmet.40 Mercur kommt vom Himmel und überreicht dem Paris den goldenen Apfel.5 Pan uͤberreicht der Diana ein Buͤndlein Wolle. fHercules nebſt der Jole in der Löwenhaut und mit der Keule.2 Jupiter, welcher mit ſeiner Gemalin, der Juno, zaͤrtlich thut.95 olyphem ſpielt der Galathee, welche von Delphinen gezogen wird, etwas vor.95 olyphem wirft einen Felſen auf den Acis, der mit der Galathee flieht.) ein Triumph der Galathee, welche von vielen Tritonen begleitet wird.0 Aurora raubt den Cephalus, und laͤßt ihren alten Titan im Schlafe liegen.150 Perſeus, der die an einem Felſen geſchmiedete Andromeda erloͤſet.150 Perſeus verwandelt die Leute des Phineus in Stein.
i Auſſer die en 13. groſſen Stuͤcken ſind noch viele Vorſtellungen aus der Fabelgte ons, 5 Menge groſſer Figuren und Caryatiden, ingleichen kleine Liebes-erſt ob, und andre Jierrathen anzukreffen. Annibal brachte acht Jahre über dieſes0 aunliche Werk zu machte eine Menge von Entwuͤrfen, und Cartons, und ließuchesmal ganze Stuͤcken von dem bereits uͤbermalten Kalk wieder wegſchlagen, um diemaren zu andern. Pouſſin hielte es fr das wichtigſte Werk der Kunſt, das Zemaleſche cht worden. Gleichwohl muß man zur Schande des Cardinals ſagen, daß Caraccialt dt begegnet, und noch elender bezahlt wurde. Der Kunſtler ärgerte ſich derge-er qug Aber, daß er eine Zeitlang den Pinſel ganz und gar liegen ließ. Endlich fiengde abe, Verdruß und fur lange Weile in der Kirche der Spanier eine Arbeit an, wur-überlſeß dom Podagra abgehalten: daher er die uͤbrige Arbeit ſeinem Schuͤler Albaniaulicß: und die ausgemachte Summe von 1500. Thalern redlich mit ihm theilte.neh b war uͤberhaupt gar nicht begierig Schätze zu ſammlen, ſondern arbeitetedaß für die Ehre. Er zog ſich den Verdruß über die Gallerie ſo ſehr zu Gemüͤthe,ſchle ſeine Geſundheit, die ohnehin durch Ausſchweifungen mit dem andern Ge-berſu te geſchwächt war, taglich abnahm. Man rieht ihm die Luft von Neapel zu0 chen: allein es half nichts, ſondern er bekam vielmehr nach ſeiner Ruͤckkehr in1609. der heftigen Wärme ein hitziges Fieber, welches dieſen treflichen Küͤnſtlerim 49. Jahr ſeines Alters dahin riß.Er bef, in Korper in der Rotonda, in der Nach-b ahl auf ſeinem Todbett, daß ſein Körper in derCalchaft des 8„deſſen Kunſt er ſo ſehr geliebt hatte, begraben werden ſollte.la tti ſchaͤtzte dieſen Kuͤnſtler ſo hoch, daß er ihm ein marmornes Bruſtbildhender Aufſchrift daselbst ſetzen ließ: 44