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haben.

dem Marc⸗ Antonio und andern. 203

kann, die ſich nach ſeiner Manier, und ſeinen herausgegebenen Werken gebildetMan kan dieſes gleichſam als die erſte Epoche der Kupferſtecherkunſt anſehenz

die zweyte faͤngt mit Cornelius Cort an.

gebot Cornelius Cort war eigentlich ein Holloͤnder, und zu Hornes im Jahr 1536. Corneliushrden,

Cort.

en. Er gieng, um ſich nach den Antiken, und den Werken der neuern zu bil-ach Rom. Dieſer Endzweck wurde durch einen unermuͤdeten Fleiß erreicht.wurde einer der beſten Zeichner, und in dieſem Stuͤcke haben ſeine Blaͤtter

0 groſſes Verdienſt. Er war würdig die Werke der roͤmiſchen Schule, derenEr ler Vorzug in der reinen Zeichnung beſtund, in richtigen Kupfern zu liefern.

*

gezaͤhlt: d

ſich vor beſtaͤndig in Rom nieder, und ſtarb auch daſelbſt im Jahr 1578.em er die ſchoͤnſten Stuͤcke nach Raphael, Tizian, und andern groſſen Meiſtern,

bnder welt durch ſeinen Grabſtichel hinterlaſſen hatte. Der Abt Marolles giebt

et ſieben und funfzig Stuͤcke von ihm an. Unter ſeine beſten Stuͤcke werdenie Verklaͤrung Chriſti, nach Raphaels beruͤhmten Gemaͤlde in der Kircheietro in Montorio; Andromeda in einer groſſen Landſchaft nach Tizian; eine

kümmieche Glorie, worinne ſich Kaiſer Carl V, ſeine Gemalin, und ſein Sohn Phi-

pp!

Swot die Kunſt des Cornelius Cort war Urſache, daß ſich viele junge Kuͤnſtler, omen0terrich

. befinden; ein Bad der Diana, ein groſſes Marienbild nach Baroccio, u. ſ. w.

Italiener als auch von andern Nationen zu ihm begaben, um ſich von ihm un-ten zu laſſen. Wir wollen nur die vier vornehmſten anzeigen. Man findet

de viel Kupferſtiche nach Raphael, nach den Antiken, und den beruͤhmteſten Gemaͤl-

rohe

Rom von Filippo Tomaſſino. Dieſer hieß eigentlich Thomaſſin, und war ausin Champagne gebuͤrtig. Er hatte anfangs auf Guͤrtelſchnallen zu ſtechen ge-

lc begab ſich aber zu Cornelius Cort, und lernte das Kupferſtechen mit ſo gluͤck-

hem Exf,dern ſt

als Si Franciſeus Villamena war aus Aſſiſi gebuͤrtig, und kam zu der Zeit nach Rom vilaensU

Tiziann

erfolg, daß er es weit darinn brachte. Er gieng nie wieder aus Rom ſon-arb daſelbſt in einem Alter von ſiebenzig Jahren.

tus V. auf dem paͤbſtlichen Thron ſaß. Er lernte anfaͤnglich die Zeichenkunſt,

pferſtendirte fleißig nach den Antiken. Cornelius Cort machte einen geschickten Ku-

her aus ihm, der in der Folge eine Menge ſchoͤner Blaͤtter nach Raphael,„Julius Romanus und andern Meiſtern heraus gab; Inſonderheit ſchaͤzte

egen Abnehmung vom Kreuz, und eine Grablegung Chriſti von ihm, welche nach

he a 3Grab fan ruͤhmt an ihm die feſte Hand, und den reinen zierlichen, und dreiſtenche

degenes

eißi 5M 9 ſtudirt

n Blattern

ich Baroccio geſtochen iſt. Er gab auch Blatter von ſeiner eignen ErfindungSo ein guter Zeichner er ſonſt auch war, ſo tadelt man doch, zumal beyvon ſeiner eignen Erfindung, an den Umriſſen der Figuren etwas gezwun-eder manirtes, das von der Natur, und den Antiken, welche er gleichwol ſohatte, abweicht. Man findet auch Blaͤtter von ihm, die nach Mellans

der ui mit einem Striche ausgeführt ſind. Der Abt Marolles giebt zwey hundert

Vaters derum Alberti war in der Malerey und Zeichenkunſt ein Schuler ſeines

zwanzig Stuͤcke von ſeiner Hand an.

Cherubim

Michael Alberti, der aus Vorgo St. Sepolcro ſtammte. Er arbeitete zwar Albert.»Ce 2 verſchie-