und andern niederlaͤndiſchen Malern aus derſelben zeit.
in der Baukundie Hwiel beſſeard zulben.hann
zu An
235ſt bekannt gemacht, und ihnen durch ſeine Ueberſetzung gute Lehrbuͤcherand gegeben. Man ſahe auch wuͤrklich wie die Baukunſt in kurzer Zeit einere Geſtalt gewann. Er verfertigte viele Altargemaͤlde und Bildniſſe, undetzt Hofmaler Kaiſers Carls V, in deſſen Dienſten er 1550. zu Antwerpen ge-
Er hatte einen natuͤrlichen Sohn, Paul von Aelſt genannt, der des Jo-Mabuſe Werke geſchickt copirte, und auch ein Blumenmaler war, er ſtarb auchtwerpen, und ſeine Wittwe heurathete den Coninrlo.
48. Albert Aldegraf.weis Albert Aldegraf, oder Aldegrever, auch Albert von Wfa 527 aus der Stadt Soeſt gebürtig war. Me ieſe S Nin de kur ſeinen Geburtsort, weil er ſich meiſtens dort aufgehalten, und viele Werkebeit zn Kirchen hinterlaſſen hat worunter eine Chriſtnacht auf einem Altar inſonder-. merken, aber mit Gewißheit kann man es nicht behaupten. Zu Nuͤrnberg5 man die Fluͤgel eines duͤreriſchen Altargemaͤldes von ſeiner Hand. Er lerntei Duͤrern, nahm ein ſchoͤnes Colorit an beſchaͤftigte ſich aber nachgehends mehrr Kupferſtecherkunſt. Er brachte es weit darinn, und arbeitete mit einer be-ner dun Zierlichkeit. Er ſtach viele Bildniſſe, worunter ſein eignes, von verſchied-r Art und Alter, das von dem Koͤnige, der Wiedertäufer zu Munſter, dem Knip-rech olling, und andre vornehme Herren, gehören. Zu ſeinen hiſtoriſchen Stücken8 net man vornaͤmlich eine Suſanna, die Arbeiten des Hercules, zwoͤlf groſſe Taͤn-de, da ſechzehn kleine, worauf die Jahrzahlen 153. und 1551. ſtehen. Es iſt ſcha-mac ab der Meiſter keine beſſere und mehr nach der Natur geworfene Gewänder ge-acht, ſondern zu viele und enge Falten hineingebracht hat. Er zeichnete ſehr geſchicktßig n er Feder, und arbeitete gemeiniglich, das was er ſtechen wollte, vorher flei-1 ut der Feder aus. Er ſtarb zu Soeſt, und ward ſchlecht begraben. Ein Ma-tete en Muͤnſter, der ihn gekannt, und nach Soeſt kam, um ihn zu beſuchen, rich-wöhnlagem verſtorbenen Freunde einen Grabstein mit einer Aufſchrift und ſeinem ge-hnlichen Zeichen auf.
Man halt dieſe Stadt blos aus der Ur—-
49. Joachim Patenier.war aus Dinant im Luͤttichiſchen gebuͤrtig: begab ſich nachdaſelbſt 1515. in die Malerakademie aufgenommen. Er legte„ dos auf das Landſchaftmalen, und erreichte darinn eine groſſe Geſchicklichkeit.womit enden waren gut gewahlt, die Baume meiſterlich angelegt, und die Figuren,reichl er ſie ausſtaffirte, fein gezeichnet. Ob man gleich ſeine Arbeit ſuchte, undSchülch bezahlte, ſo hatte er doch niemals Geld uͤbrig, weil er alles verſoff. Sein3 Moſtaert, von dem unten ein mehrers vorkommen wird, muſte viel beyel esſtehen, weil er ihn oft im Trunk zum Hauſe hinaus jagte. Albert Duͤrern6 Manier des Patenier ſo wohl, daß er ihn auf der Durchreiſe durch Antwer-ner 5 Achtung für ſeine Kunſt abmalte. Man hat auch einige Schlachten von ſei-dem and. Er zeichnete ſeine Gemälde auf eine ſonderbare und ſchmutzige Art, in-er allemal im Winkel eine kleine Figur anbrachte, die ihre Nothdurft verrichtete.
50. Heinrich de Bleſſ.
nrich de Bleſſ, aus Bovines im Luͤttichiſchen gebuͤrtig, bekam den Bey-falgte de leſſ, weil er einen kahlen, oder weiſſen Fleck auf dem Haupte hatte. Ereiſter b. Manier des vorhergehenden Meiſters Patenier: war aber ſonſt ſein eigenerer, und uͤbertraf den gedachten Maler, weil 1 1 8 9 15505 8ein feſterer Pinſelſtri hrzunehmen iſt. Seine Werke wurden ihrerf Pinſelſtrich wahrz 69 2 Schön-
5 Joachim Pateniererpen, und wurde
Ant!
Heinahmen“ b
Paul vonAelſt.
eſtphalen genannt, platte 2.