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und neun und zwanzig andre Buͤnſtler. 315
167. Johann von Hoeck.
1 Johann von Hoeck, der zu Anfang des ſiebenzehnten Jahrhunderts gebohren,ud Rubens Schüler war„iſt einer von den Schuͤlern, die dem Meiſter am meiſtenhre gemacht haben, und ihm an Geſchicklichkeit, und aͤuſſerlichen Gluͤcksumſtaͤnden amüchſten gekommen ſind. Van Hoeck beſaß eine gute Kenntniß in den ſchoͤnen Wiſſenſchaf-
die ihn zum Geſchichtmaler deſto geſchickter machte. Zu Rom ſetzte er ſich bey-eo durch Kunſt und Gelehrſamkeit in Anſehen. Die Gelehrten beſuchten ihn eben ſo
10 als die Liebhaber der Malerey. Viele Kardinaͤle und Vornehme lieſſen Ge-
w e von ihm ausarbeiten. Man ſahe in ſeinen Werken eine edle Zuſammenſetzung,ohlgezeichnete Figuren, und ein kraͤftiges der Natur gemaͤſſes Kolorit. Seine Bild-ſſe hatten, auſſer dem Verdienſt der Aehnlichkeit, bey nahe den Werth der Mei-erſtucke des van Dycks.
N. Auf der Ruckreiſe aus Italien nahm ihn Kaiſer Ferdinand II. in ſeine Dienſte.tele Pallaͤſte und Kirchen ſind noch heutiges Tages Beweiſe ſeines kunſtreichen Pin-* Der Kaiſer verlohr ihn ungerne, van Hoeck hatte aber zuviel Liebe zu ſeinemdeakerlande, um in Wien zu bleiben. Er begleitete den Erzherzog Leopold nach Flan-n, und beſuchte unterweges, nebſt demſelben, unſern Sandrart, welcher ſich da-als 1637. auf ſeinem Ritterſitze Stockau aufhielte. In den Niederlanden bekam eren Titel als Hofmaler des Erzherzogs: man findet aber in den daſigen Kirchen, oderfte ddatſammlungen faſt gar nichts von dieſes vortreflichen Meiſters Hand weil er be-indig theils fuͤr den kaiſerlichen, theils fuͤr andre auswaͤrtige Hoͤfe arbeiten mußte.erwarb ſich ein anſehnliches Vermoͤgen, lebte davon auf einem angenehmen Fuß,ſtarb, von jedermann geſchaͤtzt und bedauert, im Jahr 1650.
168. Auguſtin Brun.ſche, Viele Jahre vorher ſagt Sandrart, lebte in Kölln Augustin Brun, ein ge-er Maler, der gute Bildniſſe und Geſchichte hinterlaſſen hat. Auſſer dieſer kurn ſehr unbeſtimmten Nachricht findet ſich nichts von ihm.
169. Johann Holzmann.9 Johann Holzmann, ein Schuͤler des vorigen, gleichfalls aus Koͤlln, malte inWen, Meiſters Manier, und bediente ſich eines guten Kolorits. Er hinterließ vieleerke in ſeiner Vaterſtadt, wo er auch um das Jahr 1639. geſtorben.
170. Jacob von der Hey den.
Jacob von der Heyden war ein bekannter Kupferſtecher zu Strasburg, der
fa ge Stuͤcke von ſeiner Arbeit hinterlaſſen, und zu ſeiner Zeit in Anſehen ge-n
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171. Friedrich Brentel.ger m, Friedrich Brentel war bey ſeinen Lebzeiten zu Strasburg als ein überaus fleißi-5 und fein arbeitender Miniaturmaler beruͤhmt. Sein Andenken würde vielleichticht erhalten worden ſeyn, wenn nicht der bekannte Kuͤnſtler Johann Wilhelm Bauerſeiner Schule entſproſſen waͤre.
172. Wendelin Dieterlin.
Wendelin Dieterlin war im Jahr 1540. zu Strasburg gebohren, legte ſich PlatteVaunt Malerey, vorzüglich aber auf die Baukunſt. Er ſchrieb ein Werck von der w
unſt d ſtach die dazu gehoͤrigen Kupfer mit eignerſt, welches geachtet wurde, und ſt 97 9 952