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Siebender Band.
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und neun und dreißig andern Nuͤnſtlern. 325

Buckingham zu oͤffentlichen Geſchaͤften gebraucht. Der Koͤnig erhob ihn ſeiner Ver-dienſte wegen zum Ritter, und ſchickte ihn als ſeinen Reſidenten nach Bruͤſſel, wo erele Jahre gelebt, und vermuthlich auch das Leben beſchloſſen hat.

197. Salomon Loning.

Salomon Coning erblickte die Welt im Jahr 1609. zu Amſterdam. Sein Va-ter war ein Liebhaber der Malerey, und brachte dem Sohne dadurch auch eine Nei-gung dazu bey. Er ſchickte dieſen erſt zu ein paar unbekannten Meiſtern, David Co-Au, und Franz Vernando; darauf aber zu Nicolaus Moyart, unter dem er einen ge-

winden Fortgang machte, und in kurzer Zeit dahin kam, daß er fuͤr ſich allein ar-eiten konnte. Nunmehr fieng Coning an, die Natur zu ſtudiren, und allen Fleißauf die genaue Nachahmung derſelben zu wenden. Er war darinn ſo gluͤcklich, daß diezebhaber anfiengen ſeine Werke ſtark zu ſuchen. Noch heutiges Tages halten dieHolländer viel auf Conings Gemälde.

Man findet ſchoͤne Portraͤts von dieſes Meiſters Hand, doch legte er ſich mehrauf die Geſchichte. Er ſtellte ſie in Lebensgroͤſſe und in kleinen Figuren, mitgleicher Geſchicklichkeit vor. Man findet wenig Kirchengemaͤlde von ihm, ſondernaſt alles in den Kabinetten. Das Jahr ſeines Todes iſt nicht bekannt, 1630. warder in die Malergeſellſchaft zu Antwerpen aufgenommen.

198. Leonhard Bramer.Leonhard Bramer war zu Delft 1896. gebohren, legte ſich unter eines MeiſtersAnführung, von dem wir keine Nachricht finden, auf die Malerey, trat ſchon im 18.ahre ſeine Reiſe an, und erreichte, nachdem er ſich einige Zeit in Frankreich aufge-halten hatte, Rom, das Ziel ſeiner Wuͤnſche gluͤcklich. Anfangs brachte er ſeine Zeit mitelkigem Studiren und Kopiren zu: zeigte ſich aber bald in eignen Werken. Seine1110 en hiſtoriſchen Stuͤcke wurden mit Beyfall aufgenommen, und nach Venedig,lorenz, Neapel und andre italieniſche Staͤdte verſchickt. Inſonderheit malte Bra-115 mit beſondrer Geſchicklichkeit goldne, ſilberne, bronzene, und marmorne Vaſenfs genaueſte nach dem Leben.

Wie er zuruͤck kam, machte er ſich bald durch ſeine angenehme Arbeit beliebt, undward geſucht. Er malte nun wenig groſſe Bilder mehr, ſondern meiſtens Staffeleyge-1 de: Man ſahe in denſelben Feuersbruͤnſte, Nachtſtuͤcke, mit Fackeln erleuchtete

aße, oder Gewoͤlbe und Holen. Dieſe waren mit kleinen geiſtreichen und fein ge-0 alten Figuren ausſtaffirt. Weil das Kolorit in demſelben kräftig und pikant iſt, ſoſaben ihn einige fuͤr Rembrands Schuler gehalten. Seine Werke ſind in Hollandben, beliebt, und in allen Kabinetten anzutreffen. Das Jahr, wenn Bramer geſtor-n, iſt ungewiß.

199. Johann Caſſier.

Von Johann Caſſier iſt weiter nichts bekannt, als daß er ein gebohrner Ant-iſt, und in ſeinem Vaterlande als ein guter Figurenmaler, in Anſehen ge-

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werperſtanden

200. David Bailly.

David Bailly war zu Leyden 1584. gebohren, und uͤbte ſich Anfangs bey Ja-

guo,de Gheyn im Kupferſtechen, weil er aber mehr Neigung zur Maleren hege e

Une er erſt zu Verburg, und darauf zu e van der 88 1 ſch dnean der N ſachli ildniſſe, und dies bewog Bailly ſich di

r Voort malte hauptſächlich Bildn Es z Gattung