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zenden Gleise bb und cc haben dasselbe Niveau, wonach man ver-senkte und. unversenkte Schiebebühnen (chariots transbordeursä fosse et Sans fosse ou ä niveau, traversers in a pit and without apit)unterscheidet.
Zum Tragen des Schiebebühnengleises aa dienen Querträgerund Längs trag er (poutres transversales et longitudinales, cross girdersand longitudinal girders) (vergl. Fig. 2 bis 5 sowie Tafel I bis VII), diemit einander durch horizontale und vertikale Querverbindungen (lesentretoises et le contreventement, the vertical and the horizontal bracing)zu einem Ganzen vereinigt, den Bühnenkörper (le corps du trans-bordeur, the body of the traverser) bilden, welcher, auf Laufrädern(Laufrollen) (la roue, le galet de roulement, the wheel, the roller)stehend, entweder mit der Hand oder durch einen Bewegungsmecha-nismus (l’appareil de mouvement, the driving gearing) fortbewegt wer-den kann.
Das Fixiren der Schiebebühne in den den verschiedenen Parallel-gleisen entsprechenden Stellungen geschieht durch eine Fest Stell-vorrichtung (l’appareil d’arrete, the fixing gear).
§. 2. Anwendung der Schiebebühnen. Die Schiebebühnen findenhäufige Anwendung auf Bahnhöfen, und zwar:
1. Für Werkstätten und Remisen, in welchen die verschiede-nen Gleise und Eingänge unter einander und mit dem übrigen Theiledes Bahnhofes verbunden werden sollen. Vergl. Fig. 1.
In den Reparaturwerkstätten kommen auch kleine, zum Transportvon nur einem Räderpaar mit der zugehörigen Axe dienende Schiebe-bühnen vor.
2. An dem Kopfende der Personenhallen, wo ein geschlos-sener Hof mit todtlaufenden Gleisen angelegt wird zur Aufstellung vonPersonenwagen, um die für einen unerwartet grösseren Personenverkehrnöthigen Personenwagen schnell an das Ende des Zuges schieben undgleichzeitig innerhalb der Halle die Gleise in der ganzen Länge für dieZüge benutzen zu können. (Stationsgebäude der Niederschlesisch-Mär-kischen Eisenbahn in Berlin.)
Speciell Schiebebühnen ohne versenktes Gleis werden be-nutzt :
3. In Waarenmagazinen, wo es sich um das’ Auswechseln vonWagen aus Zügen oder Wagenreihen oder um das Einstellen von Wagenin Züge und Magazine handelt. Hauptsächlich gilt dies von kleinerenStationen, wo wohl mehrere Magazinsarbeiter, aber keine Lokomotivezum Verschieben vorhanden sind, wo es also nicht angeht, dass, umeinige Wagen zu gewissen Zwecken aus ganzen Wagenreihen keraus-zunehmen und auf andere Punkte des Bahnhofes zu bringen, die Wagen-reihen auf Verbindungsgleise geschoben und mit Hilfe letzterer einzelneWagen mit bedeutendem Zeitaufwande ausgeschoben werden.