Band 
Erster Theil.
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reichte noch während der Nacht die ihm angewiesene Stel-lung (i- <j.) links der Galgenschanze; Kospoth, nochnicht hinlänglich über die Absichten des Feindes im Glan-thale aufgeklärt, hatte am 29sten nur seine Cavalerienach Schneckenhäuser! vorgesendet, und setzte sich erst am. folgenden Morgen gegen Schelodenbach in Bewegung.Französischer Seits ließ man die erste Verthcilung derTruppen unverändert, nur beabsichtigte Hoche mehr ge-gen Erlebach und die Stellung bei der Galgenschanze zuwirken, da nach dem großen Verluste vor der moorlaute-rer Redoute wenig von einem wiederholten Angriffe aufdieses Werk zu hoffen war.

Am 30sten mit Tages-Anbruch begann die großefranzösische Batterie in (i. i.) aufs Neue ihr Feuer ge-gen Moorlautern, zugleich rückte eine starke Jnfanterie-Colonne im erlebacher Grunde vor, und strengte alleKräfte an, die dominirende Höhe des Buchberges ober-halb Erlebach zu gewinnen. Sie war schon bis an denRand des dicht davor liegenden Gehölzes in (v. r.) ge-. drungen, als ihr hier Kalkreuth bei (s. «.) an der Spitze

zweier sächsischer Bataillone aus (o. o.) und einiger Es-cadrons seines rechten Flügels entgegenkam; nach hef-tigem Gefecht mußten die Franzosen über den Grundzurückweichen, und die Verbündeten, sie lebhaft verfolgend,rückten bis an den Rand der buchberger Höhe in (t. l.) *).

*) Bei diesem Gefecht wurde General Graf Kalkreuth durch einStück Granate an der Schulter verwundet.