Band 
Siebenter Theil.
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verfügte sich zu derselben, erkannte die Nothwendigkeit,die Gegner alsbald wieder von der beherrschenden Höhezu vertreiben, und zog 10Z Bataillone 21 Escadronsherbei, welche das Corps von Tauentzien für diesenZweck verstärken sollten. Frohen Muthes waren sieeben eingetroffen, und alle Umstände ließen ein günsti-ges Ergebniß hoffen, als zum unglücklichsten Augen-blicke der nach Weimar gesendet gewesene General-quartiermeister Oberst v. Massenbach von dort mit dembestimmten Verbote: während des Marsches der Haupt-armes durchaus kein ernsthaftes Gefecht zu veranlassen,und dem Königlichen Befehle zurückkehrte, zur Deckungjenes Marsches die Saaläbergänge bei Dornburg undCamburg durch ein starkes Detaschement zu besetzen.

Wurde der Feind jetzt, wo er noch wenig zahlreichund jedenfalls ohne Geschütz war, entschlossen ange-griffen, so konnte schwerlich ein ernsthaft zu nennendesGefecht entstehen; es schien unzweifelhaft, daß man ihnin das Saalthal hinabstürzte, und abgesehen von denwesentlichen Vortheilen eines solchen Erfolgs, konntewohl auch der günstige Einfluß in Anschlag kommen,den der erste siegreiche Kampf des Feldzugs, unterpersönlicher Leitung des Oberanführers bestanden, aufdie Stimmung üben mußte. Zudem war bei jenemVerbote sicher nicht der Fall vorgesehen, welcher nun-mehr eingetreten, den Angriff zur unabweislichen Noth-wendigkeit machte. Aber wie es leider so oft geschieht,der Gedanke an persönliche Verantwortung und Ver-