Einige Bataillone Sachsen, die in Ordnung vonVierzehnheiligen zurückgekommen waren, nebst Abthei-lungen von der Reserve des Rüchelschen Corps, hattenam östlichen Rande des Weibichtbusches bei Weimar,zu beiden Seiten der Chaussee Stellung genommen, umdas Sammeln der hier zusammen strömenden Flücht-linge aller Waffengattungen zu decken, und schon wares gelungen, sie hinter ihnen einigermaßen wieder zuformiren, so daß man eben den Abmarsch beginnenwollte, als in der Front und beiden Seiten feindlicheReutereimassen erschienen. Es kam nochmals zum Ge-fecht, aber nach kurzem Widerstände, mußte der Rück-zug hinter die Jlm angetreten werden, welcher nichtohne Unordnung erfolgte, zumal da die nur erst wiedergeordneten Trupps bei den ersten Schüssen sich zer-streuend, ein übles Beispiel gaben. Fürst Hohenlohewelcher hier vielleicht den Tod suchte, dem er in derSchlacht mit heiterm Muthe getrotzt, entging dabei nurzufällig der Gefangenschaft.
Als
Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit, wie in die derTruppen, den Schlüssel dazu lieferte.
Wenn übrigens General Rüchel sich fünf Tage früheran der Spitze von 24l Bat. 4» Esc. befand, und jetzt nurnoch 18 Bat. 18 Esc. heranführte, fo lag dieß darin»,daß er Bat. 1» Esc. unter General Winning Behufseiner Demonstration nach Eisenach entsendet, zwei Batailloneals Besatzung in Erfurt gelassen hatte, und zehn Schwa-dronen an die Hauptarmce abgeben mußte, zwei Schwa-dronen aber zufällig zur Armee des Fürsten gestoßen waren.