Band 
Siebenter Theil.
Seite
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Als der Kampf bei Kapellendorf entschieden war,befanden sich die 1<H Bataillone 6 Escadrons in Mund IN (größtentheils sächsische Truppen), welche denBefehl zum Abzüge nicht erhalten hatten, noch alleinauf dem Schlachtfelde, und ihr Loos konnte kaum zwei-felhaft erscheinen, als sie endlich zwischen drei und vierUhr ernstlich angegriffen wurden. Die Division Heu-delct (zehn Bataillone) von Augereau's Corps war vomFlöhberge in das Mühlthal gerückt, erstieg nahe beider Schnecke den jenseitigen Rand desselben, und warfeine Masse Tirailleure in die vorliegenden Gebüsche,vor deren wirksamen Feuer die dort aufgestellten vierBataillone etwas zurückgenommen werden mußten; zu-gleich versuchte ein Theil der Division Desjardins inderen linker Flanke den Grund zu überschreiten, welchervon Jssersiadt nach dem Mühlthale laust, wurde aberimmer durch Kartatschenlagen zurückgewiesen.

Nachdem das Gefecht in dieser Weise eine Zeitlang gewahrt, zeigten sich links rückwärts beträchtlicheReuterei-Colonnen, die man als französische erkannte*);'der schleunigste Abzug wurde nunmehr unvermeidlich,und in geschlossener Ordnung gegen Kötschau angetre-ten. Er war für die Gegner das Zeichen zum allgc-

*) Die indeß angekommene Reserve-Cavalcrie, von der nurein Theil in der Richtung von Weimar verfolgte; auch dieDivision Marchand vom Ncyschen Corps wurde hicher di-rigier, scheint aber nicht zum Gefecht gekommen zn seyn.

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