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Endlich kam gegen neun Uhr die Division War-tensleben heran, und erhielt ihren Platz zur Rechtender bereits im Gefecht stehenden Truppen; die vorauseilende Reuterei verjagte die französischen Tirailleure ausder Nahe von Rehhaufen, fo wie es ihr auch gelang,eine beträchtliche Zahl derselben niederzuhauen, welchesich weiter rückwärts in Masse zu sammeln suchten.Beide Divisionen traten darauf an, drängten Alles wasvom Feinde diesseit oder südlich Hassenhausen stand,gegen das Dorf und die dortigen Hohlwege, und mach-ten etwa achthundert Schritt davon Halt, wahrschein-lich um die etwas verloren gegangene Richtung wiederzu gewinnen, bevor man zum Sturmangriffe auf denOrt selbst schreite. Ehe dieß aber zu Stande gekom-men, wurden der Herzog, die beiden Divisionsführcr,zwei Brigadegenerale und viele Stabsoffiziere ausserGefecht gesetzt, so daß im entscheidenden Augenblickefast alle obere Leitung fehlte*).^
Während dem hatte sich General Friant in Bewe-gung gesetzt. Seine Reuterei (wahrscheinlich der größte-Theil der neun Escadrons, die bei dem Armeecorpsüberhaupt vorhanden waren) nöthigte die beiden gegenZeckwar hin aufgestellten Bataillone zum Abzüge, die
*) Der Herzog von Braunschweig und Graf Schmettau er-hielten tödtlichc Wunden, Graf Wartenslcbcn durch dasStürzen seines erschossenen Pferdes eine schwere Verletzung,die General-Majors v. Wedel und v. Greifenberg wurden