Band 
Siebenter Theil.
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garde in Schönermark stehen geblieben, scheint er kei-ner Rechtfertigung werth zu halten; daß sie nicht we-nigstens gegen Prenzlau patrouillirt, wird mit der Er-schöpfung von Mann und Pferd entschuldigt.

Dagegen ist zu erinnern, daß man Schönermarkdurch Truppen der andern Colonne besetzt wußte, daßes also vollkommen überfläßig war, einen Vortrab da-hin zu senden, welcher dort stehen bleiben sollte, undnoch überfläßiger, den General-Quartiermeister mitdessen Commando zu beauftragen. Aber davon konntewohl auch nicht die Rede seyn, sondern von der Ret-tung des Corps, welche lediglich darauf beruhte, daßPrenzlau nicht vom Feinde besetzt war, und daß mandieß zeitig genug erfuhr, um denOrt vor ihmerreichen zu können. Unter diesen Umstanden er-schien es ganz einfach aber nothwendig, daß der Offi-zier, der die Führung der Avantgarde freiwillig über-nommen, sich persönlich von der Lage der Dinge un-terrichtete, und wenn seiner Abtheilung dazu die Kräftefehlten, einige der in Schönermark stehenden Escadronsforderte; — dem Chef des Generalstabes waren siegewiß nicht, und am wenigsten bei den obwaltendendringlichen Verhältnißen abgeschlagen worden! Indeßes scheint, daß er in jenem Dorfe anlangend, seinePflicht als Befehlshaber des Vortrabes für erschöpftgehalten, und sich gänzlich auf das Gebiet strategischerCombinationen zurückgezogen habe, deren Ergebniß dieUeberzeugung war: daß man über Nieden und Löcknitz

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