Band 
Siebenter Theil.
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marschireri mäße. Auf die bestehenden Verhältniße über-getragen hieß dieß: die Truppen, welche nach allen frühe-ren Fatiguen, jetzt seit 24 Stunden in Bewegung waren,ohne etwas zu genießen, und denen im Laufe des näch-sten Tages wiederum keine Lebensmittel gereicht werdenkonnten, sollten einen 5Z Meilen entfernten Punkt er-reichen, wohin der Feind von Prenzlau aus nur vierMeilen hatte.

VI. Die Versicherung des Oberst v. Massenbach,daß das Corps von Löcknitz bereits so gut wie abge-schnitten sey, da er selber französische Cavaleriemassenauf dem östlichen Ufer des Uckersee's gesehen habe.

Nach seiner Angabe (Denkwürdigkeiten, II. 102,103, 120) glaubte er über die Seehäuser Brücke bisungefähr halben Weges zwischen Seelibbe und Prenz-lau geritten zu seyn, dort den Marschall Lames ge-sprochen, und darauf denselben Weg zuräckgemacht zuhaben, um nach Prenzlau zu kommen. Berührte dießin der Wahrheit, so war es auch ausser Zweifel, daßbereits beträchtliche Abtheilungen französischer Reutereiöstlich des Uckersee's, und daher dicht an der Räckzugs-linie des Corps standen; allein es fällt dem Unbefan-genen sehr schwer zu begreifen, wie ein höherer Offizierdes Generalstabes in so groben Irrthum habe verfallenkönnen. Einmal ist die Orientirung durch die Lage derStadt Prenzlau am nördlichen Ufer des See's so er-leichtert, daß ein nur mittelmäßig instruirter Soldatkeinen Augenblick darüber in Zweifel seyn kann, aufVII. 13