Band 
Achter Theil.
Seite
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— bei dem zwei Bataillone Wiener Freiwillige, obwohlzum erstenmale im Feuer, so glänzende als ausdauerndeTapferkeit entwickelten, — wurden die Gegner mit Ver-lust von eilfhundert Gefangenen aus der Vorstadt inden Ort selbst, und nach der Brücke hin gedrängt.Unterdessen hatte auch die Besatzung des Schlossesmehrfach wiederholte Angriffe abgewiesen, und die ent-muthigten Gegner begannen bereits in Unordnung überdie Brucke zu weichen.

Benutzte Hitler diese unerwartet günstige Wen-dung zu einem nachdrücklichen Anfall mit frischen Trup-pen, so war ein glorreicher Erfolg mehr als wahr-scheinlich; aber vergebens ward er dazu aufgefordert,und die im Gefecht stehenden Abtheilungen, durch denheißen Kampf bereits bedeutend geschwächt, blieben ih-ren eigenen Kräften überlassen. Dagegen waren fran-zösischer Seits die ersten sechs Bataillone der DivistonLegrand angelangt, und das Vordringen ihrer geschlo-ßenen Colonnen auf der Drücke gewährte zunächst denVortheil, allen Rückzug über diese unmöglich zu ma-chen; bald greifen sie unmittelbar in das Gefecht ein,und entwinden den Siegern einen Theil der gewonne-nen Vortheile. Letztere wurden zwar nunmehr durcheinige Bataillone unterstützt, aber nicht im Verhältnißzu den immer wachsenden Streitkräften des Feindes,und es entbrannte ein stehendes Gefecht von längererDauer, in welchem die Franzosen ohne Erfolg dasSchloß angriffen, und aus dem Orte vorzubuchen such-