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Brigade auf den Höhen bei Stammersdorf laßt,) inder Richtung auf Breitenlee, und links von diesem F.M. L. d'Aspre gegen Süßenbrunn, wozu erstere umein Uhr, die Grenadiere zwei Stunden spater aufbre-chen; die Reserve-Reuterei halt sich in gleicher Höhemit ihnen und dem Grafen Bellegarde, welcher um vierUhr Adcrklaa angreifen laßt; Fürst Hohenzollern vor-läufig zur Vertheidigung der Position hinter dem Ruß-bache bestimmt, überschreitet ihn, um sich dem erstenArmee-Corps anzuschließen, wenn es Terrain gewinnt,Fürst Rosenberg beginnt gleichzeitig mit dem Angriffeauf Adcrklaa, den des französischen rechten Flügels, ge-gen dessen Rücken Erzherzog Johann bereits in Bewe-gung ist. An Letzterer, ging in der fünften Morgen-stunde ein Courier mit der Weisung ab, bei Marcheggnicht zu rasten, sondern ohne Aufenthalt über Unter-Siebenbrunn nach Loibersdorf zu marschiren*).
Auf Napoleon hatten die ungünstigen Gefechte amAbende, offenbar einen tiefen Eindruck gemacht. Vor-läufig war vom Wiederaufnehmen des Angriffs nichtdie Rede, sondern nur von größerer Concentrirung derStreitkrafte, für jeden möglichen Fall: Davoust sollte
') Das fünfte Armee-Corys blieb in seinen Stellungen amBisamberge, GrafKollowratb ließ drei Bataillone mit einerBatterie bei Stammersdorf, vom vierten Corps waren zweiBataillone nach Marchegg und Schloßhof entsendet; hier-nach kamen 124,860 Mann mit 418 Geschützen wirklich zurSchlacht.