Band 
Achter Theil.
Seite
151
JPEG-Download
 

einige Bataillone seines nunmehrigen linken Flügels ge-gen den Thurm eine Flanke bilden; es liegt indeß inder Natur der Sache, daß dieser Widerstand nur vonkurzer Dauer seyn konnte, und die Nothwendigkeit desRückzugs bald unabwcislich eintrat. Auch Oudinotnahm endlich unmittelbaren Antheil an dem Kampfe,indem er Baumersdorf lebhaft angriff, welches jedochvon den Truppen des Fürsten Hohenzollern behauptetwurde, bis dieser sich durch die Entblößung seiner lin-ken Flanke genöthigt sah, der rückgängigen Bewegungzu folgen. Unter Deckung ihrer Reuterei, die Infan-terie in Bataillonsmassen, marschirten die beiden Corps,das vierte gegen Bockfiüß, das zweite in der Richtungauf den Helmhof, wobei sich die hinter Wagram gelas-sene Brigade des ersten ihm anschloß. Davoust folgtemit seinem ganzen Heerthcile in möglichst breiter Front,suchte aber hauptsächlich nur durch Geschützfeuer zuwirken, wobei die Abziehenden auch noch beträchtlichenVerlust erlitten. Weniger leistete die zahlreiche Cava-lerie^ da die österreichische die drei Divisionen vom äus-sersten rechten Flügel in einem allgemeinen Anfalle zu-rückgewiesen hatte, und fortwährend in Respekt erhielt,die Cuirasstere aber, welche der Marschall rasch herbei-zog, um in der Mitte einzubrechen, so übel empfangenwurden, daß sie in die Ebene zurückkehren mußten,um sich wieder zu ordnen. Wahrscheinlich unterlag imGanzen nur eine einzige Bataillonsmasse, welche am