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hig war, und die Tyroler ebenfalls bedeutenden Verlusterlitten hatten, wurden die Befestigungen erstiegen, unddie baierfche Division konnte bis jenseit Wüidring vor- izM. w.Lof.rücken*). General Fenner, der hier mit einer halbenEscadron stand, und von Kosen eine Jagercompagnieheranzog, ging zuerst bis St. Johann, in der Nacht 2^M.^s. w.zum litten nach Soell zurück, wohin der Oberbefehls- 2z>M.w.St.I.Haber die Reserve geführt hatte, um den in dieser Rich-tung andringenden Feind über den Haufen zu werfen,und demnächst schnell auf die gegen Kufstein rückendenTruppen zu fallen. Wahrend der Nacht zerstreute sichjedoch der zahlreich versammelte Landsturm, durch denVerlust des Strubpasses eingeschüchtert, bis auf we-nige hundert Mann, und da zugleich kein Zweifel übrig
*) Die Unthaten gegen Wehrlose, mit denen sie sich hieraufbefleckte, bewahrt ein Tagesbefehl ihres darüber empörtenAnführers der Geschichte auf. S- v. Völderndorf undWaradein Kriegsgeschichte von Baiern, Band il. S.141 — 143.
Ocsterreichischer SeitS war es nicht möglich gewesen,die aus anderthalb Linien- und einigen Schützen-Compag-nien bestehende Besatzung des Paffes Luftenstein (IM- süd-lich des StrnbpaffeS) abzurufen; sie wies am litten und13ten wiederholte Angriffe baicrscher Truppen zurück, wurdejetzt erst unterrichtet, daß sie völlig abgeschnitten sey, ent-kam aber nach dem Zillerthale, und schloß sich später dengegen Innsbruck rückenden Massen an. Ob die baierscheAbtheilung, welche jene Gefechte mit einem Verluste vonmehr als vierhundert Mann lieferte, von Wrcde entsendetwar, oder zur Division des Kronprinzen gehörte, ist nichtzu ermitteln.