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Bälows Schriften geleitet, sein Absehen zuerst auf Wer-ben, dann auf Dömitz gerichtet, um aus diesem klei-nen Fort einen „Waffenplatz" für künftige Operatio-nen zu machen. Wirklich brach derselbe am 13ten überWerben und Gardow dahin auf, und zwei Tage später 4M n.Ste».,gelang es einer die Elbe hinabschiffcnden Abtheilung, denvon sechzig mecklenburgischen Soldaten besetzten Punkt 2 ; M. n. w.durch Ueberfall zu nehmen; allein ermangelte schon jeneIdee im Allgemeinen der Ausführbarkeit, so ergab sichnunmehr auch, daß die örtlichen Verhältniße dieselbekeineswegs begünstigten. Von dem im Kriegsrathe zuBernburg halb und halb beschlossenen Zuge nach Ost-friesland, scheint nicht weiter die Rede gewesen zu seyn,dann aber blieb nichts Anderes übrig, als Böhmenoder die Ostseeküste zu gewinnen, d. h. ohne Illusion:entweder sofort unter die österreichischen Fahnen zutreten, oder etwas spater sich einzuschiffen, und Aufnah-me in den englischen Dienst zu suchen. Für das Letztereentschieden, wählte Schill Stralsund zum vorläufigenZiele, und entsendete im Sinne seines Entschlußes, zweiOffiziere, nach London, und an den Admiral Sauma-rez, Befehlshaber der britischen Flotte in der Ostsee*).
Bedeutender Widerstand war in der neu einzuschla-genden Richtung nicht zu besorgen, da sich in Schwe-disch-Pommern ausser dem mecklenburgischen Rhein-
') Haken, Ferdinand von Schill, Band 11 . S. 64 — 102.SchillS Zug nach Stralsund, S. 24—30. Francke Meck-lenburgs Noth und Kampf, S. 45 — 48.