348
Grenze zu überschreiten. General Am Ende vereinigtesich dem gemäs am iOten Juni bei Dippoldiswalde mitdem braunschweigischen Corps*), und ruckte ohne Wi-derstand zu finden, den Uten in Dresden ein, da dieSachsen vor der unverhältnißmäßigen Uebermacht nachiM.w.Drcs. Bennerich gewichen waren; am nächsten Morgen wurdeihr Nachtrab durch den Herzog von Braunschweig hin-2M. w. Bcn. ter Wilsdruf gedrängt, worauf sie bis zum 14ten über10 M. w. Rossen und Rochlitz nach Borna, den 17ten und 18tenm'w. in die Gegend von Lützen, am 22sten nach Weissenfels
Lütz^' ^ 9 "^. Oberst Thielmann erhielt hier auch dem Na-
men nach das Commando der auf beinahe dreitausendMann verstärkten Abtheilung, zugleich traf Generald'Albignac mit zweitausend siebenhundert Westphalenbei Weissenfels ein; einige Bataillone und Escadronsunter Jerome Buonaparte, so wie die Division Gra-sten wurden binnen wenig Tagen erwartet.
Der österreichische Anführer glaubte nicht ohne
höhere Genehmigung weiter vordringen zu dürfen, nach
deren Eingehen die Truppen — mit Ausnahme von
vier Bataillonen, welche in Dresden blieben — vom
14 M. n. w. I9ten bis 22sten nach Leipzig marschirten. Eben so er-Dres.
') Auch einige hundert Mann, welche der Churfürst von Hes-sen zu Prag organisirt hatte, waren herbeigekommen, sodaß die Gesammtstärke zu beinahe zehntausend Mann an-zunehmen ist; die Sachsen zählten damals nur etwa »eun-zehnhundert Combattantcn, da man kurz vorher alle zumFelddienst Unfähigen zurückgeschickt hatte.