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Katharina II. von Russland : August der Starke - Kurfürst von Sachsen, König von Polen ; Papst Alexander VI. ; Karl Leopold - Herzog zu Mecklenburg-Schwerin ; Ludwig XIV. - König von Frankreich
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53
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daran, ihre Aufmerksamkeit nicht mehr so sehr der WerthenPerson des Königs, als vielmehr seiner Kasse zuzuwenden,und sie hat sich denn auch auf Kosten des ausgcsogenenSachsenlandes ein recht hübsches Vermögen zusammengeplündert.Aus ihrem Verhältniß zu August ist ein Sohn entsprungen,welcher als Neichsfürst von Teschen den Titel seinerMutter weiterführte.

Inzwischen nahte mit Riesenschritten die verhängnißvolleKatastrophe, in welcher das von August aufgerichtete königlich-polnische Kartenhaus kläglich zusammenbrechen und Sachsen indas tiefste Elend gerathen sollte. Der tapfere „Besieger" derTürken bekam plötzlich einen ungeheuren Durst nach neuemWaffcnruhm und beschloß, in Gemeinschaft mit Rußland undDänemark das damals noch arg gesürchtete Schweden zu be-kriegen, in welchem eben ein achtzehnjähriger Jüngling,Karl XII., auf den Thron gelangt war. Den Vorwand bildetedie Wiedcreroberung Livlands, das 1670 an Schwedengefallen war, für die polnische Krone. Hier aber hatteder sächsische Klopffechter seinen Meister gefunden und mitSchimpf und Schande wurden die sächsischen Regimenter ausLivland getrieben und der junge nordische König marschirteim Siegeszug nach Warschau und Krakau, den muthig fliehendenFeinden eine Niederlage nach der anderen beibringend.

Während nun August den Livländern ihre Errettung ausden Löwenklauen des Schweden zugesagt hatte, versprach nunKarl XII. den verräterischen Polen, die ihren August schmäh-lich im Stiche gelassen hatten, ihre Befreiung von denSachsen. Der Polenkönig zog mit seinen geschlagenen Regi-mentern im Sarmatenlande hin und her, überallhin seinenTroß von Maitressen und wüsten Abenteurern jeder A'.t uütsich schleppend, eine Spottgestalt für ganz Europa uns eineGeißel für die beiden unglücklichen Länder, welche die zweifel-hafte Ehre hatten, ihn ihren Landesvater zu nennen. ^ DiePolen machten, was sie wollten, nicht ei» Hund gehorchte diesemweibischen entnervten König. Die sächsischen Söldnerschaareu