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„gel (Regina) mitgeben, so lang sie da am Berge weider?„Meinetwegen kann der Junge mittreiben, wenn ich ihn nur„immer im Gesicht behalte/' Ich muß es noch abwarten,was die Neichsritterschast dazu sagen oder schreiben wird,daß ein Ehrenmitglied derselben, mein Held, Nachmittagsum 4 Uhr sich allemal eine lange Haselgerte abdrehte unddamit ein Ochsenjunge wurde unv neben der eilfjährigenStrößners Regina die Schaf- und Rindheerde und das Lammam Band mit solchem Stolze und mit solchen Jupiters Au-genbraunen austricb, daß er leicht andeutete, er lenke denganzen Stall und die Neichsritterschast solle ihm nur jctzokommen.

Nur im tausendjährigen Reiche gibt cS solche Nach-mittage wie Gustav an der Anhöhe, gleichsam auf demSchoße der Erde hatte. Mein Vater hätte mich in dieZeichenschule senden sollen: könnt' ich nicht jetzt die ganzeLandschaft in meinem Farbenstrom statt im Dintenstrom auf-fangen und hinausspiegcln? Wahrhaftig, ich könnte jedesGebüsch mit dem hineinschlüpfendcn Vogel dem Leser in dieAugen zurückspiegeln, jede lippenfarbige Rothbeere der Fel-sen-Abdachung, jedes von > Auslug überwachsene Schaf undjeden Baum, den das Eichhörnchen mit zerbröckelten Tann-zapfen umsäete. Inzwischen giebt es Dinge, an denen wie-der die Jltishaare deS Pinsels vergeblich bürsten, die aberschön aus meinem Kiele rinnen — das auf Genüssen schwim-mende Auge Gustavs schifft leicht hinüber und herüber zwi-schen dem Lamme, dem hellen Blumengrund mit der Schat-ten-Landspitze und zwischen dem Zauber-Gesichte RcginenSund braucht nirgends wegzublicken.

Warum sagt' ich ein Zauber-Gesicht, da es ein all-tägliches war? — weil mein kleiner Apollo und Schafhirtmit trinkenden Augen auf dieses Gesicht wie auf eine Blume