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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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„lebendigen Frosch, den sie in seinem Weine krepieren las-„sen. Er selber habe daher heute Hand angelegt, ihm das„Nippen zu verleiden. Denn er habe zum Glück einen Vla-„senstein — so dick wie eine Muskatellerbirn — ans einem„Universitätkadaver geschnitten; den hab' er zu einer Trink-„urne ausgebohret und Herr Peuscheln weißgemacht, aus'„Lava sei sie; und heute habe er seinen vomierenden Freund„ächten ungarischen Ausbruch daraus saugen lassen; damir„es ihn nun geekelt und zu einem andern Ausbruch genö-thigt hätte, hab' er's vor einem Paar Minuten rein Pa-tienten klar dargethan, daß das vulkanische Spitzglas wah-rer Harn- oder Nierenstein gewesen. Und er hoffe, sein„Freund schlage sich das urinöse Steingut eine Zeit lang nicht„ans dem Kopf." Der Professor ging den Inspektor an,ihm den Gefallen zu thun, und, sobald der Ekel nachließe,heute Abends in der Gesellschaft des Herrn Rittmeisters zueinem Löffel Suppe da zu bleiben.

Man komme noch so oft in gewisse Häuser, so erblicktman alles revidiert und umgesetzt und umgestürzt; aber imHoppedizelsche» am meisten; und des Rittmeisters Winter-lager sah immer aus, wie ein Gartenhaus im Winrer.Menschen von feinem Gefühl bezaubern durch eine gewissezärtliche Aufmerksamkeit auf kleine Bedürfnisse des andern,durch ein Errathen seiner leisesten Wünsche, durch eine stcreAufopferung ihrer eignen, durch Gefälligkeiten, deren seide-nes Geflecht sich fester und sanfter um unser Her; hcruinlegtals das schneidende Liebescil einer großen Wohlthat. — Hop»xedizel bediente sich weder deS Fleckchens noch Seiles undfragte nach Nichts. ES war nicht Abwesenheit des feine»Gefühls, sondern Ungehorsam gegen dasselbe, daß er —wenn der Rittmeister die erste Woche Quartier und Verlei-her verfluchte — dazu lachte.