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Meoizinalrath geworden; jedoch nur Franc» kuriren wolle,nur mit der Zeit eine ehelichen und er bitte inständig/' —

Wenn die ttnterscheerauer etwas, das süß, sauer und tollzugleich scheint, vorbekommen: so horchen sie erstlich auf—dann lächeln sie an — dann sinnen sie nach - - dann sehensie es nicht ein — dann muthmaßen sie drei Tage darnachnichts Gutes — und endlich werden sie darüber recht aufge-bracht. Fenk fragte nichts darnach und sagte von Zeit zuZeit etwas, was sie nicht verstanden oder er selber nicht.

Er erklärte alsdann dem Rittmeister, und ich dem Leser,alles. Die aufgeklebten Kräuter, sagt' er, hielten von nun analle Basen, und Tropft und Disitenameiscn von seiner Stubeab, wie umzäunender Hanf die Raupe» vom Krautseld. - -Seine Reisegcschichte und ein Paar Räthsel daraus zeig' ernur balb, weil man sich für die Menschen am meisten inter-essirc, an denen man noch etwas zu errathen suche und dieneugierigen Pazicntinnen würde» die sciuigen sein. — Ob erverheirarhet sei, wiss' er selber nicht; und andere solltcn's auchnicht wissen, weil man ihn in alle Häuser, wo ein Waaren-lager von Töchtern steht, als Arzt hineinrusen werde, damiter als Bräutigam wieder herausgehe. — —> Endlich nehm'er deßhalb nur weibliche Kranke an, weil diese die häufigstenwären; weil man zu ihm für diese ausschließende Praxis ei»besonderes Zutrauen fassen würde; weil dieses Zutrauen dasganze Dispensatorium eines Weibervoklors sei; weil die mei-sten Krankheiten der Weiber blos in schwachen Nerve» undderen ganze Kur in Enthaltung von — Arzeneien bestände;weil Apotheken nur für Männer, nicht für Weiber wärenund weil er sie eben so gern anbetete als kurierte.

Ein anderer Punkt war der, wienach er so geschwindnach Scheerau und so geschwind zum Mcdizinalrath gekom-men. Es ist 10: der Erbprinz, der jetzt auf dem hohe» Tbron-