Band 
[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Zwölfter Sektor.

Konzert — der Held bekommt eine» Hofmeister von Ton.

Ich habe mich in einen nenen Ausschnitt begeben, weilich darin dem Leser eine neue Person zu präsentieren habe— den Hofmeister meines Helden.

Ich brauche keinen Menschen daran zu erinnern, daßder Rittmeister ein so närrisches, bald zu gefügiges bald zusprödes, moralisierendes mnthloses Ding als ein Informatorist, in Scheerau suchte, damit sein Kind zu gleicher Zeitmit dem Lande einen Regenten bekäme. Nun hatt' er einePathe da, welche advozierte, musizierte, badinierte, lorg-uicrtc und Welt hatte; aber er hatte nicht den Muth, ihrin einem Pädagogium, dessen Schuljugend auf einen Btannbelief, die Lehrstelle anzutragen. Ich will es nur herausia- .gen, daß ich selber diese Pathe und diese neue Person bin;aber es wird meiner Bescheidenheit mehr zu statten kom-men, wenn ich mich in einem Sektor, wo ich so diel zumeinem Lobe vorbringen muß, aus der ersten Person in diedritte umsetze und blos sage Pathe, nicht ich.

Diese Pathe blies im Unterscheeramr Konzert, um mitder Flöte in die Sphärenstimme eines sehr jungen Fräuleinsvon Röper zu spielen, dessen Kehle sich oft kaum von derFlöte scheiden ließ. Die ganze Seele dieses Mädchens ist einNachtigallton unter Blütenüberhang; der Leib desselben isteine fallende himmelreine Schneeflocke, die nur im Aetherdauert und auf dem Koth des Bodens zerläufc. Dem Flö-tenisten siel während der Pausen ein schönes in phantasie-rende Aufmerksamkeit Verlornes Kind in die Augen und auf