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Minute umbessert, „Und wenn auch das nicht wäre, sag'ich, so ist doch wahrer musikalischer Ausdruck im Ueberflußda; jeder drückt darin seine Empfindungen, die der Verle-genheit, des Erstarrens auf seinem Instrumente aus; undBachs Regel, Dissonanzen stark und Konsonanzen schwachvorzutragen, weiß in einem Saale jeder, wo die Konsonan-zen so sanft eingeschmolzen werden, daß man fast keine Hortund nur die Dissonanzen zu vernehmen meint.

Am andern Morgen flog ich unfrisiert zum Rittmeisterund — da ich den guten Kleinen um keinen niedern Preiserhalten konnte — brachte ihn ganz ans erste Ziel seinerReise hinan, nämlich das, einen -Hofmeister mitzubekommen.Man muß nicht denken, daß ich Informator geworden, umLebenSbeschrnber zu werden, d. h. um Pfiffiger Weise inmeinen Gustav alles hinein zu erziehen, was ich aus ihmwieder ins Buch herauszuschreiben trachtete; denn ich brauchtees erstlich ja nur wie ein Romanen-Manufakturist mir bloszu ersinnen und andern vorzulügen; aber zweitens damalswurde an eine Lebensbeschreibung gar nicht gedacht.

Mir ist weit weniger daran gelegen, meine Scheeraui-schen Verhältnisse bekannt zu sehen, als der Welt; denn ichkenne sie schon. Aber die Welt nicht. Ich formierte eineDreieinigkeit von Personen da: ich war Klaviermeister,Rechtskonsulent und Weltmann. Drei närrische Rollen! —Ich studierte in der Stadt, die sonst die größten Juristenund jetzo die kleinsten Hunde liefert, in Bologna, zweiganz entgegengesetzte Lieferungen, wie Paris sonst die Uni-versität aller europäischen Theologen war, jetzo der Phi-losophen. In Paris war ich auch, hätte auch da ein ge-schickter Parlamentadvokat werden können; ich wollt' abernicht und nahm nichts daraus mit (so wie aus Bolognaund aus einigen deutschen Reichsstädten) als die schwarze