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Könnte man überhaupt nicht die ganze Narrheit bleibenlassen? —

Mein neuer Landesherr stieg endlich aus dem Reise-wagen auf den Thron und verwechselte den Kutschenhimmelmit dem Thronhimmel. Der Rittmeister hielt vor der Krö-nung eine Bittschrift bereit, worin er so trotzig, wie einSattler, sein Geld verlangte; nach der Krönung hatte derFürst wie ein Demant so viel Fencrglanz aus seiner Kroneund seinem Zepter eingeschluckt, daß sein Gläubiger vomGcrichtshalter ein neues Memoriale machen ließ und blosum die Zinsen anhielt. .Da er nichts bdkam, nicht einmaleine Nesoluzion: so wollt' er mehr fordern. Denn er be-dachte nicht, daß unsere regierenden Brodherrn in Scheerauselten Geld haben. Wenn wir außerordentliche Gesandschaf-ten bekommen oder senden, wenn wir taufen oder begrabenlassen, der Kriege gar nicht zu erwähnen: so haben wir we-nig oder nichts als — Ertrastenern, diese metallischen Stüz-zen und Klammern des mürben ThroneS. In dem Kammer-beutel deuten wir, wie in der Heraldik, das Silber durchleeren Raum an.

Aber dem Schuldner und Gläubiger war bald geholfen.Letzter, der Rittmeister, marschierte als Eieerone mit seinemGustav durch das Kadetcnhans und zeigte ihm alles, umihm alles'zu loben, weil er mit seinem Kopf einmal ineinen Ningkragcn hinein sollte — als der junge Fürst auchankam und auch alle Gemächer besah, nicht um alles wiederauf dem nächsten Sattel zu vergessen, sondern um gar nichtszu bemerken. Es that mir leid — denn ich war auch mit-gekommen — daß jeder Professor sich daraus verließ, derRegent zähle, wenn nicht jedes Haar auf seinem Haupte,doch jede Locke an seiner Perücke; denn er wurde nicht ein-mal meiner und meines Anstandcs ansichtig; aber ganz