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sich auf ihr fort. „Ich fahre immer fort (fuhr er fort) —inzwischen danke Gott, daß Dein Mann so viel Gelassenheithat, daß er alles abwägen kann, was er thut." Sie wurdenicht eher kalt als bis er hitzig wurde; dieses merkte sie dar-aus, wenn er wie Sokrates stumm wurde und seine Handmit seiner herabgerissenen Schlafmütze bewaffnete und beflü-gelte. So heiß ihr vor seinem einschlagenden Gewitter seinestechende Sonnenfreundlichkeit vorkam: so unangenehm kaltwar ihr nach demselben sein Gewölle; kurz beide spielten vorund nach dem Kampfe umgekehrte Rollen. Dicscsmal trafihr Zorn eine Wetterscheide an und zog sich ganz über den,der unter den ziegenköpfigen Weisen auf der Bergcrc saß, aufden Rittmeister. Dieser ließ auf die erste Zeitung dieses ekel-basten Krieges sein Wintcrgeräthe in Schecrau einpacken unddaS Sommcrgeräthe in Auenchal anspucken und ging —zwar.
Aber er Ware beinahe geblieben.
Ucbrigens wünsch' ich dieses geschilderte schlagfertigeEhepaar mir seinen Ehe- und Schlagringen nicht zu sehrvon der feinern Ehewelt, die sich nie ausprügelt, verachtet zuleben; denn wahrlich die ätzenden Giftwortc, die das raffi-nierte Ehepaar einander zutröpselt, daS verhaltene wie einBlasenpflaster ziehende Kränken, womit sie einander wnndund heil machen wollen, reißet die Wunde bloß tiefer unterder Haut und macht zwar nicht den Ehirurgus, aber wolden Doktor nöthig.
Jetzt will ich berichten, warum der Rittmeister beinahegeblieben wäre.
Hoppedizel hatte außer ihm an einem Nachmittag fünfLeute bei sich, den Gerichtöhalter Kolb, den FlvßinspektorPeuschel, einen alten Karmenmacher, einen Hofzimmcrfrotteurund einen Hofjunker; denn was wird der Leser nach Znna-