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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Dingen ist, die nur genossen werden, wenn unter dem Gei-stigen das Körperliche nicht vorschmeckt — ohne daß ein sol-cher Amor von Gefühl (es ist niemand als ich) die ausfil-zet, die nicht so viel Verstand haben wie er — er filzet nichtblos die Herren Veit Weber und Kotzebue, in derenSchriften zu viele Küsse stehen, sondern auch andre Leuteaus, in deren Leben zu viele kommen, namentlich ganzePickenicks, die einander nach dem Tischgebet die Wangen mitden Lippen abbürsten und anschröpfen. Kommt es gar soweit, Laß diese schöne Lippenblüte unsers Gesichts sich anHäuten von Schafen und von Seidenraupen, an Handsan-dalen zerknüllen muß: so will ein Autor von so viel Empfin-dung der leidenden Partei die Hände und der thätigen dieLippen wegschneiden.

Ich bcgießc den vom letzten Kusse erhitzten Leser mitdiesem kalten Wasserschatze wirklich nicht deshalb, um mirihm so umzuspringen wie das Schicksal mit mir; denn die-ses hak sich's einmal zum Gesetz - gemacht, jedesmal wenn ick'mitten ini Freudenöl solcher Auftritte wie der Gustaviscbc-- oder Beschreibung solcher Auftritte — stehe, mich sogleichin Salzlaken und Vitriolöle unter zu tauchen. Sondern ick'wollte gerade umgekehrt die häßliche Empfindung über denTausch entgegengesetzter Szenen dem Leser halbieren, die derarme Gustav ganz bekam, da es unten rief:

„Wollt ihr gleich!" Die Rittmeisterin legte in denTon mehr Beleidigendes, als mein unschuldiger Gustav neckzu fühlen verstand. Die Liebhaberin verliert in solchen lleber-raschungen den Muth, den der Liebhaber bekommt. Dieersten Vcrsikel des abgefluchtcn Strafpsalms durchlöchertendas Ohr der schuldlosen Regina, welche stumm und weinendaus dem Garten schlich, und so den freudigen Tag trübe be-schloß. Die sanfter» Verse erfaßte« den Geschichtdlchter, der