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lehrt „es war natürlich." Daher fürchten sich in der näm-lichen Familie nur einige Kinder, d. h. die mit geflügelterPhantasie — daher zieht Shakespeare in seinen Gcisterszenendie Haare des Ungläubigen in der Frontloge zu Berge,offenbar vermittelst seiner aufgewiegelten Phantasie. — DieGeisterfurcht ist ein außerordentliches Meteor unserer Natur,erstlich wegen ihrer Herrschaft über alle Völker; zweitensweil sie nicht von der Erziehung kommt; denn in der Kind-beit schauert man zugleich vor dem großen Bären an derThüre und vor einem Geiste zusammen, aber die eine Furchtvergeht, warum bleibt die andre? — Drittens: des Gegen-standes wegen: der Geisterfurchtsame erstarret nicht vorSchmerz oder Tod, sondern vor der bloßen Gegenwarteines ganz fremdartigen Wesens; er würde einen Mond-Insassen, einen Firsten:-Residenten so leicht wie ein neuesThier erblicken .können, aber in den Menschen wohnt einSchauer gleichsam vor Uebeln, die die Erde nicht kennt, voreiner ganz andern Welt als um irgend eine Sonne hängt,vor Dingen, die an unser Ich näher gränzen. . . .
Ich mußte den einfältigen Professor-Spaß aufschreiben,weil er nach zwei Tagen um den fliegenden Gustav folgendeSzene erzeugte, die ihm eben so gut das Herz zerquetschenals erheben konnte.
In der Frist vor seiner Abreise trug er sein schweresHerz und schweres Auge an alle Orte, die er liebte undverließ, in das heilige Grab seiner Kinderjahre, unter jedenBaum, der ihm die Sonne genommen, auf jeden Hügel,der sie ihm gezeigt hatte — er ging zwischen lauter Ruinendes sanften Kinderlebenö hindurch; über seinem ganzen Ju-gendparadies lag die Vergangenheit wie eine Flut; vor ihm,binit-r ihm zog sich das Marsch- und Ackerland, worein dasSchicksal so bald den Menschen treibt.. . . . Das war die