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lauter Aehnlichkeitcn mir seinem weggeflohenen Freunde au»und sah dessen Gestalt im gemalten Nichts wie in einemHohlspiegel.

Sein Gehirn brannte wie eine glimmende Steinkohlen-mine im Traume auf dem Kopfkissen fort. Ihm kam's darinvor als zerließ' er in einen reinen Thautropfen und ein blauerBlumenkelch sog' ihn ein — dann streckte sich die schwan-kende Blume mit ihm hoch empor und hob' ihn in ein ho-hes Zimmer, wo sein Freund , der Genius oder Guido mitdessen Schwester spielte, dem der Arm, so oft er ihn nachGustav ausstreckte, abfiel und dem die Schwester ihn wiederreichte. Auf einmal knickte die Blume zusammen und nieder-fallend sah er drei weiße Mondstralen seinen Freund in denHimmel ziehen, der die Blicke abwärts gegen den Gefallnendrehte. Er erwachte — außer dem Bette am offnen Fensterlehnend, das über den Garten ins schlafende Auenthal sah.Der Himmel sank in einem stummen Stralen-Regen nieder- ant leuchtenden Universum regte sich nichts als die Stra-lenspitzen der Fixsterne — die Häuser standen wie Grabmä-ler, in denen die Sterblichen ausschließen — die Träume gin-gen in den geschlossenen Sinnen der Sterblichen aus und einund der Tod trat zuweilen ein Haupt und den Traum darinentzwei. Der Himmel schien Gustaven an sein Fenster gesun-ken. „O kehr' um, komm' wieder, Geliebter! — (rief er,durch Traum und Gegenwart dahin gerissen) o Du warst da,Du suchest mich! Erscheine mir, todte mich! — Ach Dutausendfach Geliebter! sende mir von Deinem Himmel wenig-stens Deine Stimme!" — Unversehends schnitt etwas vordemFenster die Lust entzwei und rief „Gustav" und im fernenWeiterfliegen rief's zweimal höher herab „Gustav, Gustav."Ein Eisberg siel auf seine starrende Haut iu der ersten Se-kunde; aber in der zweiten glühte er wieder an, gab seine