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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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wo die ganze Natur in Gesellschaft deS Todes mir harrenGriffen dem Menschen allen Putz und alle Kleidungstückeabzieht, die sie ihm geliehen, für die ohnmächtigen Freunde,tie diese unerbittliche Hand nicht halten können, noch 2ereinzige Trost ist, unter dem Entkleiden, Erfrieren und Ein-lchlafen des Bekannten durch Lächeln, durch unbedingte Ge-selligkeit gegen alle seine Launen, durch Erfüllung seinesEigensinns stille zu sein. - Aus solche Herz- und Liebes-dienste gegen arme Sterbende, schauet man nach vielen Jah-ren mit mehr Zufriedenheit zurück als auf die gegen alle Ge-sunde aus einmal — und doch sind beide nur um ein paarStunden verschieden; denn Du steigest nicht oft in DeinemBrtte aus und ein, so bleibst Du darin liegen. . . .

Lieber Tod,! ich denke jetzt an mich. Wenn du einmalin meine Stube tritt'st: so erweise mir den Gefallen undschieße mich an meinem 8oer6t:urv oder Schreibtische Knallund Fall todt; wirf mich, lieber Tod, nicht hinter die Vor-bänge aufs Krankenbette und suche mit deinem Trennmesserlangsam jede Lider, um sie vom Leben loszutrennen, so saßich dir ganze lange Nächte ins zergliedernde Gesicht sehenmuß oder daß unter deinem langen Scidenzupfcn meinesScelenkleides alles herläuft und gesund zuschaut, der Ritt-meister, der PestilenziarinS und meine gute Schwester. —Reitet dich aber der Henker, dap du keine Vernunft annimmst:'so, lieber Tod -- da keine Hölle ewig dauert — scheer' ichmich auch nichts darum, um die letzte Scheercrei nach tau-send Scheerereien.

Der Doktor Fenk hatt' in seinem Gesicht nichtVie Aengst-stehlest vor einem kommenden Verlust, sondern das Trauernüber einen dagewesene»; er hielt seinen Sohn für ein zer-schlagenes Porzellan-Gefäß, dessen Scherben man noch indcr alten Zusammensetzung aus den Pntzschrank stellt und