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wurde, durch die stumme Gasse zogen. „ES brennt, eS brennt,"rief der Sterbende und suchte aus dem Bette zu eilen. Gu-stav wollt' ihm verbergen, wie ähnlich ihm der sei, der untenzum letzten Male über die Gasse ging; aber Amandus, angst-lich als wenn ibn der Tod erdrückte, wankte über daS halb«Zimmer in Gustavs Armen .... eh' er rie Leiche sah, legteihn ein Nervenschlag todt in diese Arme. . . .
Gustav trug, so kalt wie der Todte, den Eingeschlafnenaufs verlassene Lager — ohne Thräne, ohne Laut, ohne Ge-danken setzte er sich ins verhüllte Mondlicht und ins her-flimmernde Leichenlicht — der starre Freund ohne Bewegunglag ihn» gegenüber — Amandus war eher als die Mond-kugel aus dem Erdschatten geflogen — Gustav sah nichtauf den Todten, sondern auf den Mond (in ver dichtestenTrauerstunde sieht man vom Gegenstände weg'auf den klein-sten hin): „streife nur hin, dacht' er, Schatten der Kugel ausStaub, du liegst noch über mir . . . aber ihn erreicht deineSpitze nicht . . ., alle Sonnen liegen nackt vor ihm ....v Eitelkeit, o Dunst, o Schatten, wo ich noch bin." . . .Plötzlich schlug die Flötennhr Ein Uhr und spielte ein Mor-genlicd des ewigen Morgens, so aufrichtend, so herübcrköncndaus Auen über dem Mond, so schmerzenstillcnd, daß dieThränen, unter denen sein Herz ertrank, den SchmerzendammUmbrachen und sanftcrn, weniger tödtlichcn Empfindungen einPette ließen .... Es war ihm, als läge sein Körper auchausgeleert neben dem kalten und seine Seele flöge auf derZeiten durch alle Sonnen gehenden Lichtstraße der voraus-geeilten nach.er sah sie vorauszichen .... er sah
burch den Dunst der paar Jahre, die zwischen ihr und ihmhalber lagen, deutlich hindurch. . . ,
Und mit seiner Seele im Gesicht trat er ans dem Todtcn-l'uuuer in das Zimmer deS Vaters und sagte mit irdischer