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zierungen in einem Geschmacke, daß sie der Hof goutierte, fürdas Grabmal zu entwerfen. Gustav war blos heute zu weich,ihn heute zum erstenmale zu verachten. Wie ganz andershörte die Residcntin seiner Bitte und gedrängten Stimme zu,ob er gleich kein Zeichen seines Schmerzes zu geben arbei-tete! Wie theilnehmend — mit einer Miene als legte sieleise eine Rose in des Todten Hand, -- schenkte sie dem letz-ten das Stückchen Erde zum Ankerplatz! Wie schön beglei-teten ihre vollen Augen dieses Geschenk mit dem Geschenk ausihrem weichen Herzen! Und als der fremde Kummer seinemeignen den Sieg wiedergab: mit welchem schönen Trost —nie ist die weibliche Stimme schöner als im Trösten — be-strick sie ihn! — Er fühlte hier den Unterschied zwischenFreundschaft und Liebe lebendig; und er gab ihr die ersteganz. Er war froh, den Gegenstand der letzten nicht dazu finden, weil er die Verlegenheit der ersten Blicke scheuete.Beata lag krank.
Er sperrte sich ein; er machte seine Brust jenem Schmerzeauf, der nicht wohlthätige blutende Wunden in sie schneidet,sondern ihr dumpfe Schläge gibt, jenem nämlich, der inbem Zwischenraum zwischen dem Todes- und dem Begrab-uißtage bei uns ist. Der letzte war am Sonntage, wo ichdeinen Sektor betrübt blos mit Ottomars Briese ausfüllte"nd wo ich so traurig schloß. Ich that's gerade in derStunde, wo der Entschlafene aus dem kleinen Sterbebette inSgroße Bette aller Menschen getragen wurde, wie die Mutterdie auf Bänken entschlummerten Kinder in die größere 'Ruhe-stätte legt. Sonntags floh Gustav aus dem Schlosse, wotie lärmenden Staatswagen und Bedienten gleichsam übersein Herz gingen, mit eingehüllten Sinnen hinaus. Er fühltezuni erstenmale, daß er auf der Erde nicht einheimisch sei,^as Sonnenlicht schien ihm das in unsere Nackt gewebtett. s