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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Dämmerlicht eines großem Monds zu sein. Ob er gleichjetzo seinem weggerückten Freunde sich auf dieser Erde wedernähern, noch entziehen konnte: so sagte sein Schmerz doch,es würde ihm, wenn er auch nicht den Leichnam, nicht denSarg, sondern nur das Grabes-Beet umfaßte, das auf die-sen Samen einer schönern Erde drückte, es würde ihm Trö-stung werden; und er stellte sich daher auf einen entfernten-Hügel, um zu sehen, ob noch Leute auf dem Ercmitenbergewären.

Sein Auge begegnete gerade dem größten Jammer, deneS an diesem Abend für ihn hienieden gab: der durch denAbend hindurch blinkende weiße Sarg wurde herausgehoben— eine entzweifallende Rose, eine durchlöcherte'Puppe, einsich ausspannender Schmetterling, der jene als Würmchenzernagt hatte, waren auf die Sargpuppe gemalet und kamenmit ihren beiden Urbildern unter die Erde — der kinderloseVater stützte sich mit Hand und Kopf an die Pyramide undhörte hinter seinen verhüllten Augen jede Erdscholle wie denFlug eines nicderbohrenden Pfeiles — der kalte Nachtwindkam vom Todtenberg zu Gustav herüber — Zugvögel eiltenwie schwarze Punkte über sein Haupt davon und der Natur-trieb, nicht die Länderkunde führte sie durch kalte Wollenund Nächte zu einer wärmern Sonne — de? Blond arbei-tete sich aus einem Blutmeere von Dünsten ohne Strafnherauf — endlich verließen die Lebendigen den Berg undden Todten - blos Gustav blieb auf dem andern Hüs^bei ihm, die Nacht ruhte schwer hingestreckt um beide - - > 'Genug!

Schenkt mir diese Todtengräbcrszcne! Ihr wisset nickst-welche herbstliche Erinnerungen dabei mein Blut so leichemlangsam machen wie meine Feder: ach in diese Geschichteschreib' ich ohnehin ein Blatt, ein Trauerblatt, besten breiter