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die Kälte der Geleen haben. So ist der Hr. von Oeselund fast die ganze belletristische Kompagnie.
Da man nur vor Leuten, vor denen man nicht rothwiro,^srch selber lobt, vor gemeinen, vor Bediente», vorWeib und Kindern; und da er's gegen Gustav IM Punkteder Liebe that: so war seine Eitelkeit einer lauteren Rachewerth als Gustav an ihm nahm: dieser malte sich blos imStillen vor, wie glücklich er sei, daß er, indeß andre sichtäuschten oder sich bestrebten, das Herz seiner Geliebten zuhaben, zu sich zuversichtlich sagen könne : „sie hat Dir'ö ge-schenkt " Aber diese außergerichtliche Schenkung dem Ne-benbuhler und Botschafter zu notifizieren, oder überhaupt je-manden, das verbot ihm nicht blos seine Lage, sondernauch sein Charakter; nicht einmal mir eröffnete er sie eher,als bis er mir ganz andre Dinge zu eröffnen und zu verber-gen hatte.'— Ich weiß recht gut, daß diese Diskrezion einFehler ist, dem neuere Romane nicht ungeschickt entgegen-arbeiten; hat darin ein Romanheld oder Romanschreiber einHerz bei einer Nomanhcldin erstanden (und das gibt sie stleicht her, als saß' es vorn wie ein Kröpf daran): so zwingtder Held oder Schreiber (die meistens Einer sind) die Hei-din, das Herz heraus und hinein zu thun wie der Stocksist?seinen Magen — ja der Held holet selber das Herz aus derverhüllenden Brust und weiset den eroberten GlobuS überzwanzig Personen, wie der Operatör ein geschnittenes Ge-wächs — handhabet den Ball wie eine Lorcnzodvse — füh^ihn ab wie einen Stockknopf und versteckt das fremde Heriso wenig wie das eigne. Ich gesteh' es, daß die Züge st^eher Göttinnen von den Schreibern aus keinen schlechtes"Modellen zusammengetragen sein können als die waren-wornach die griechischen Künstler ihre Göttinnen oder dierömischen Maler ihre Madonnen zusammen schufen, und