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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Ich bin dem Leser noch die Ursache schuldig, aus derdie Ministerin sich zur Zeannen-Rolle drängte — es war.weil ihre Rolle ihr einen kürFkrn Rock erlaubte, — oder mitandern Worten, weil sie alsdann ihre lilliputischen Grazien-Füße leichter spielen lassen tonnte. An ihrer Schönheit wa-ren sie das einzige Unsterbliche, wie am Achilles das einzigeSterbliche; in der That hätten sie, wie des Dammhirsch-chens seine, zu Tabakstopfern gelaugt.

Wie viel besser nahm sich Oefel aus! Der ist ein Narrgeradezu, aber in gehörigem Maße. Die Nesidentin über-holte jene in jeder Biegung des Arms, den ein Maler, undin jeder Hebung des Fußes, den eine Göttin zu bewegenschien; sogar im Auflegen des Noths, woran die Bouseihre Wangen bei einer Fürstin angewöhnen mußte, welchevon allen ihren Hofdamen diese flüchtige Fleischgcbung zufordern pflegte — ihr Roth bestreifte wie der Widerscheineines rothen Sonnenschirms, sie nur mit einer leisen Mit-teltinte. ... In Rücksicht der Schönheit unterschied sich dieihrige von der ministeriellen, wie die Tugend von der Heu-chelei. . . .

Das Drama wurde von den fünf Spielern nicht imOpcrhause, sondern in einem Saale des Schlosses, der dieKrönung der Nesidentin begünstigte, in die Welt 'geboren.3ch war nicht dabei; aber man hinterbrachte mir alles. Diegute Marie, Bcata, hatte zu viele Empfindung, uin sie zuzeigen; sie fühlte, daß sie die Wiederholung ihres Schicksalsdramatisiere und sie besaß zu viele von den guten Grundzü-gen des weibliche» Charakters, um sie vor so vielen Auge»iu entblößen. Ihre beste Rolle spielte sie al>o innerlich.Henri, Gustav, spielte außer der innerlichen auch die äußer-liche gut, aus der nämlichen Ursache. Nebst der Musik iso-lierte und hob ihn gerade die Menge, die ihn umfaß, aus

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