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der Mcnge; und das Feierliche gab seinen innern Wellendie Stärke und Höhe, um die äußern zu überwältigen. DerBrief, den er überreichen wölkte, verwirrte seine Rolle mirseiner Geschichte, die ich schreibe; und das falsche Lob, dasdie Ministerin seiner neulichen Probcrolle aus eben der un-überzeugten Affektazion gegeben hatte, woraus sie die ihrigeüberspannte, half ihm, wahres ernten. — Der blödesteMensch ist, wenn viel Phantasie unter seinen Thaten glimmt,der herzhafteste, wenn sie emporlodert. —

Es wäre lächerlich, wenn mein Lob von der Wärmeseines Spiels bis zur Feinheit desselben ginge; aber die Zu-schauer vergaben ihm gern, weil die Armuth an letzter *>sich mit dem Reichthum au erster verband, um sie in dieTäuschung zu ziehen, er sei vom — Lande und blosHenri.'—

Dieses Feuer gehörte dazu, um seiner geliebten Marie,Beata, an der Stelle, wo er ihr die Brüderschaft aufkündigt,den wahren Liebesbrief zu geben — sie faltete ihn zufolgeihrer 'Rolle auf — unendlich schön hatt' er die sein ganzesLeben umschlingenden Worte gesagt: „o doch! ich bin jaDein Bruder nicht" — sie blickte auf seinen Namen darin- sie errieth es schon halb aus der Art der Uebergabe< denn sicher manguierte noch kein Mädchen einer männlichenList, die es zu vollenden hatte) — aber es war ihr unmög-lich, in' eine verstellte Ohnmacht zu fallen — denn einewahre beste! sie — die Ohnmacht überschritt die Rolle ei»wenig — Gustav hielt alles für Spaß, die Ministerin auchund beneidete ihr die Gabe der Täuschung. — Henri weckte

') Nämlich blos an konvkihioiicllcr; denn es gibt eine gen >bessere, ve» der nicht allemal jene, aber wol allemal gerdclc Güte des Herzens und Kopfes begleitet wirr.