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die trunkne Masse in EineS ein — so viele Menschen und zueinem so freudigen Zwecke verknüpft, durch umringende Hell-dämmerung geblendet, durch ihre klopfenden Herzen begei.stert, müssen den Freudenbecher wenigstens kredenzen, wel-chen Gustav gar austrank; denn ihn, dem jede Dame eineDogaressa ist, begeisterte jede Hand-Berührung und derTumult von außen weckte seinen ganzen innern so auf, daßdie Musik, wie zurückprallend, ihren äußern Geburtort ver-ließ und nur in seinem Innern unter und neben seinen Ge-danken zu entspringen und heraus zu tönen schien. . . .Wahrhaftig wenn man seine Ideen um einen lodernden Kron-leuchter herumträgt, so werfen sie ein ganz anderes Licht zu-rück, als wenn man damit vor einer ökonomischen Lampehockt! In Phantasiereichen Menschen liegen wie in heißenLändern oder auf hohen Bergen, alle Extreme enger an ein-ander: bei Gustav wollte jeden Augenblick die Entzückungzur Wehmuth werden und die Freude zur Liebe und alle dieEmpfindungen, die ihm die Tänzerinnen einflößten, wollt'er seiner Einzigen bringen, die einsam Wegstand. Gleichwolwar ihm, als würde sie durch diese alle nicht sowol als durchdie Residentin ersetzt. Sogar durch das Drama, Las mitdieser sich geschlossen und worin er für ihre Krönung gespic-let, wurde sie ihm lieber; ja ihr heutiger Geburtstag selberwar einer ihrer Reize in seinen Augen. Anders oder ver-nünftiger empfindet der Mensch nie. Kurz die Resident!«gewann bei allem, wessen ihn heute das Wegsein seiner Be-at« beraubte. Er hatte heute zum erstenmale von der Resi-dentin, die er außerordentlich achtete, mehr angefasset als ei-nen Handschuh — mehr, nämlich ihre Arm- und Rücken-schienen, mit andern Worten ihr Kleid darüber: an Arm
's Frau des Doge,