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aus diesem, gleichsam in Feindes Land, den Krieg gegenjene. Sie selber war nicht anders zu erobern, als sie be-kriegte. Wenn die Weiber der hohem Klasse, wie die Epi-grammen, in solche, die Witz, und in andre, die Em-pfindung haben, einzutheilen sind: so glich sie mehr demgriechischen als dem gallischen Sinngedicht, wiewol die grie-chische Aehnlichkeit täglich kleiner wurde. Die Maienluftihres frühern Lebens hatte einmal eine weiße Blüte edlerLiebe an ihr Herz geweht, wie oft ein Blütcnblatt zwischendie gebaizten Federn oder Brillanten-Blumetz des Damen-huts herunter zittert — aber ihr Stand formte balv ihrenBusen zu einem Pot-Pourri um, auf dem gemalte Blu-wen der Liebe und in welchem ein faulender Blüten-Scho-ber ist. Alle ihre Verirrungen blieben jedoch in den engemund schönern Gränzen, an denen eine unsichtbare Hand einesUnauslöschlichen Gefühles sie anhielt. Die Ministerinhatte dieses Gefühl nie gehabt und ihre Hcrzensschreibtafelwurde-immer schmutziger, je mehr sie hinein schrieb und her-aus wischte. Diese konnte durchaus keinen edlen Menschenblenden; jene konnt' es.
Jetzo nach dieser Abschweifung kann der Leser nicht mehrftre werden, wenn Bousens Betragen gegen Gustav wederaufrichtig noch verstellt, sondern beides ist. Sie zeigte ihmbas Nachtstück, das der russische Fürst dagelassen und das sieber richtigern Beleuchtung wegen in ihrem Kabinette auf-fangen hatte. Es stellte blos eine Nacht, einen aufgehen-ben Mond, eine Indianerin, die ihm auf einem Berge ent-fenbetct und einen Jüngling vor, der auch Gebet und^u,c an den Mond, die Augen aber auf die geliebte Bete-*'u an seiner Seite richtete; im Hintergrund beleuchtete noch
Johanniswürmchen eine mondlose Stelle. Sie blieben"u Kabinet, die Residentin verlor sich in die gemalte Nacht,