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bisherige des angeblichen Geschwisterpaars gegen ihre war;gleichwol kann ich mich verrechnen.

Dieses Verrechnen wird aber durch ihr weiteres Betra-gen ganz unwahrscheinlich. Seine Verlegenheit gebar ihre;sie bedauerte ihre Voreiligkeit, ein Geschwisterpaar für glück-lich und liebend gepriesen zu haben, das sich meide und un-gern von seinen Verhältnissen spreche. Sie verbarg mitihren Mienen ihre Absicht nicht, das Gespräch abzulenken,sondern zeigte sie mit Fleiß; aber zu ihrem Kummer, kei-nen Bruder zu haben, gesellte sich der Kummer, daß Gu-stav zwar eine Schwester habe, aber nicht liebe und sie drückteihre Sympathie mit dem ähnlichen Unglück auf ihrer Lauteimmer schöner und leiser aus. Gustavs getäuschte Seele,auf der noch das heutige Fest mit seinem Glänze stand,überzogen die heftigsten und unähnlichsten Wogen — Miß-trauen kgm nie in sein Herz, ob er gleich in seinem Kopsegenug davon zu haben meinte — jetzt hatt' er die Wahlzwischen dem Throne und dem Grabe seiner heutigen Freude.

Denn starke -Seelen kennen zwischen Himmel unvHölle nichts — kein Fegefeuer, keinen limbus iu-tantuin.

Die Residenten entschied sein Schwanken. Sie n>alMsein Mienen-Ehaos (— oder schien es, weil ich nicht dasHerz habe, der Schöppenstuhl.und die letzte Instanz so vie-ler tausend Leser zu sein —) für die doppelte Verlegenheitund Betrübniß über die Kälte, womit seine (angebliche)Schwester ihn behandle, und über seine Familiengeschichte.

Sie hatte bisher in seinen Augen ein Sehnen gefunden, dasschönere Reize suchte als die übrigen Hof-Augen— sie hatteden Morgen, wo er Amandus Grab erbat, und die Auge«voll Liebe, die er vor ihr trocknete, in ihrem gefühlvolle»Herzen aufbewahrt — folglich goß sie den zärtlichsten Blick