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Staaten-Theile frisch und heil da stehen, so machen es dochdie Schriftsteller aus ihnen, wie die Neu-Griechen auf Morea,welche (»ach Pouqueville) alle, so gesund und rüstig sieauch einhergehen, die letzte Oelung nehmen, sobald ein Mönchdurchreiset, weil, sagen sie, ein solcher Mann nicht alle Tagezu haben ist.
Nur ist's schlimm, daß politisch nicht hilft, was phy-sisch errettet vor Gewittern und Bären, nämlich ein schein-leichenhaftes Hinlegen auf die platte Erde (in sie thäte eheretwas); jedes Volk vergeht, wie ein faulender Schwamm,zerfließend, wenn es keinen Muth mehr hat; ohne Hoffnungaber gibt es leinen; und wie nach Bako die Hoffnung demKörper, so ist sie noch mehr dem Staatskörper gesund.
Was heißt Aussichten Deutschlands oder Europens? dieaus ein Jahr, oder aus ein Jahrhundert, oder ein Jahrtau-send, oder aus die ganze Erbenzeit? — Man darf eben keineZeit nennen und meinen, sondern nur die ewigen Naturge-setze, welche ja schon hinter uns in der Geschichte thronenund reden.
Die Wilden halten kurze Verfinsterungen der Sonneund des Monds, und Adam in der Epopöe die noch längerePhase, nämlich die Nacht, für Welt-Untergang; wie leichtmüssen, wir nicht bei ringförmigen Finsternissen und Nächtender Staaten, die zumal oft länger sind als unser Leben,furchtsame Irrthümer der Zukunft empfangen, indeß sie gleich-wol der erste Svnnenblick des großen Nalurgangs vertilgt?Und man müßte daher ein Jahrtausend Leben hinter sichhaben und folglich eines vor sich, um nie zu verzagen, son-dern stets zu vergleichen.
Aber euch sollen Ideen statt der Jahre dienen, und Gottsei die Ewigkeit. Dann fürchtet, wenn ihr könnt.
Doch wir haben hier, statt der Aussicht vom Gipfel,