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[Fünf und zwanzigster Band. - Sechs und zwanzigster Band.]
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blos die tiefere vom Zweige nöthig, um die Welt und dieHoffnung zu sehen. Will man Hoffnungen nicht zugestehen,so nenne man sie Träume; nach Kant aber sind auch demtiefsten Schlafe Träume nöthig, um das Leben anzufachen.Bei Staaten wird der Irrglaube, etwas zu vermögen, leichtzur Wahrheit, so wie Franklin sagt, um zu schwimmen,brauche man sich nur einzubilve», daß man's könne.

Wenn es eine bekannte Klage ist, daß die neuern Staa-ten mehr Staatskörper, die alten hingegen Staatsseelen sind,welche mehr mit dem Geistigen bewegten und verknüpftendurch Beredsamkeit, durch Sitten, durch Musik, nicht durchhölzerne Räderwerke des Formalismus: so fällt diese Klageauf keinen Staat gerechter und verstärkter als auf den deut-schen. Schon im Gegensatz gegen die alten unumgewälztenFranzosen, bei denen gerichtliche Beredtsamkeit, allgemeine sel-ber die Könige zügelnde Meinung, der schnell aufloderndeEnthusiasmus für jede Neuheit, die Blitz-Gewalt der Bon-mots — deren elektrisch durchschlagende, und oft die Poleumkehrende Wirkung wenigstens für einen geistigen Einflußspricht — söffen gegen jene früheren Franzosen standen wirzurück mit unserer politischen Maschinenmeisterei. Unsereäußerliche Förmlichkeit — unsere träge Nachäfferei, welchedie auswärtigen Modepuppen als bestimmende Glieder undFlügelmänner für uns wählte — gewissermaßen unsere außer-ordentlichen Gesandten und Professoren, die weniger geltenals der orclioariu» — unsere Sessionszimmer, worin dieKöpfe wie die Bäume im Winter so stehen, daß der frucht-bare eben so aussehen muß wie der unfruchtbare und folg-lich umgekehrt — unser politisches Verzichtthun auf jedesFrei-Geistige und unsere Fluchtstrasen eines jeden Schrittsaus dem Marschreglement oder der Schrittordnung der Kolle-gien-Schnecken — unser Exerzier- und Prügel- und Alt-