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[Fünf und zwanzigster Band. - Sechs und zwanzigster Band.]
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vikarius neben dein gekrönten Fürsten, der RcpräsenTant ne-ben dem RepräsentanDen.j

Auf den Alpen sieht sich oft drei Wochen lang der Hirtnicht nach seiner Heerde um; ist aber eine Alp ein Thron?

Gerade das eigne Land schickt dem Fürsten, wie Chinadem Europa, keine Gesandten, ausgenommen die wenigen ausausländischen Pressen. Inländische berichten ihm dafürtreu genug das Ausländische; und so sieht ein Fürst dasfremde Land oft Heller und richtiger als das, welchem er mitseinem Zepter wie mit einer Magnetnadel die rechte Himmels-gegend zeigen soll.

Wissen müßte eigentlich ein Fürst mehr vvm ganzenLande, als sonst ein Mensch darin, weil die Thronhöhe sei-nen Fall sowol tiefer, als zerschlagender für ihn und dieMenge macht. Bewahrt Feuer und Licht, gilt zwar füralle Hausbesitzer, aber am meisten für einen Pulvermüller.Ganze verblutete Zeiten und Völker stehen vor uns als Blut-zeugen des Satzes, daß ein Fürst etwa eine Wahrheit andert-halb Seiten stark nicht gelesen hatte. Denn die Fürsten, wiewir alle, sündigten mehr, weil sie es gut, als weil sie esböse zu machen suchten.

Wer soll nun den Häuptern unter dem Thronhimmel,der so viele Schatten und falsche Lichter wirft, wahre Be-leuchtung geben? — Quält wenigstens den armen einge-sperrten Hosmann nicht damit, der genug mit Selbst-Ver-hüllen zu thun hat, und an Enthüllen gar nicht denken mag.Er dankt Gott, wenn der Hof eben eine gute Flötenschuleist, und wenn alle Ergrimmungen, Nnsittlichkeiten und alleöffentlichen Uebel den guten Charakter der Krätze und desFriesels annehmen, welche beide sich (nach Platners ar« ms-ciencli) niemals im Gesichte zeigen. Ihm, dem schon dasGesicht nicht genug verstummen kann, wär's ja schrecklich.