Band 
[Fünf und zwanzigster Band. - Sechs und zwanzigster Band.]
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den, hat er den Zweifel, und also zum Glück den Ueber-gang, wohin vie ganze Protektorat- oder Rheinbund-Aktezu rechnen sei, welche nicht einmal mit Worten geendigt,noch weniger mit Thaten angefangen wurde, sondern denOrden-Kelch des Bunves ven Fürsten und Ländern als einenVerierbecher ( cü-ÜElos lleronis) darreichte, welcher seinenWein, sobald man ihn zum Trinken ansetzt und aufhebt,durch eine versteckte Röhre so künstlich wegleitet, daß mankeinen Tropfen bekommt.

Genug, wir sind in jedem Falle bei der dritten Lüge,bei der versprechenden oder brechenden; es ist aber diebedeutendste. Wenn das Wort nicht die Hülle der That,sondern wie Parrhasius Vorhang eines Gemäldes das Ge-mälde selber ist, kurz wenn nicht ein Wort ein Mann, son-dern ein Mann ein Wort ist: so kann es der Wortmannschlimm haben und der Wortkrämer kann mit seinem Kram-laden aus der Stelle fallieren. Zwei Menschen sind fürch-terlich und darum fast vogelfrei, weil ihnen gegenüber alleübrigen vogelfrei dastehen; erstlich der Selbermörder, welcherüber einen jeden, der nicht morden und sterben will, derHerr auf der Stelle werden kann; zweitens der freie Wort-brecher oder Bundbrecher, weil das Wort, das Zungenband,die einzige galvanische Kette zwischen Geistern ist, und weilnach der Zerreißung dieser Kette den geschiedenen Geisternnichts übrig bleibt zur Brücke und Teuselsbrücke, als dierohe Leiber-Macht! Ein rechter, kräftiger, fruchtbringenderBetrug ist nur eine einjährige Pflanze, und trägt nicht mehrals einmal. Nichts ist ersprießlicher, als ein recht keckerKirchendurchgang durch eine Neutralität — es sei z. B.durch vie anspachische, oder durch die hessische —; aber derzweite findet schon eine bewaffnete und der dritte endlichkeine überhaupt, denn ein nackt und bloßgestellter Häresiarch