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[Fünf und zwanzigster Band. - Sechs und zwanzigster Band.]
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vom Neuen anders als orckinarius — darauf vollends andersals rector muAniüeus —: warum will denn der Mann nichtauch der Welt im Freien seine neuen-Häutungen zeigen, welche, er, wie die Eintagfliege die ihrigen, noch im Fluge vor-nimmt? — Ohnehin ließe sich fragen, ob nicht zuweilendie Geschichte einer Meinung, so wie gewöhnlich die Ge-schichte einer Stadt, nicht ergiebiger ist, als diese selber.

Uebrigens geht durch alle meine politischen Aufsätze vondes ersten Konsuls Drucke an, bis zu des letzten Kaisers, Drucke, etwas ungebeugt und aufrecht, was ich jetzo am lieb-sten darin stehen sehe — die Hoffnung. Sie, diese Spreche-? rin und Bürgin der Vorsehung, begleitete mich durch jene! Zeit, wo über jeder Wolke eine höhere stand, und über diesewieder eine stieg; jene schauete durch diese Wolken hindurchund versicherte es, daß sie noch die Sonne sähe. Jetzo weiß^ jeder, daß sie Recht gehabt, und daß eine Sonne noch scheint.

Johannes von Müller*) sagt: „Wenn der Mensch kei-nen Rath mehr weiß, fangen die Wege der Vorsehung an;seit mehr als 200 Jahren ist aus dem großen Schauplatzefast immer das Unwahrscheinlichste geschehen." Und Friedrich> Jacobi sagte noch in den achtziger Jahren des vorigen Jahr-hunderts: „Man (die Staaten) solle nie das bevorstehendScheinende als unvermeidlich fürchten und erdulden."

Diese Hoffnungen im Unglücke der Staaten — so wiediese Befürchtungen im Glücke, d. h. in der hohen Freiheitdesselben — gleichen den Träumen, welche nach Kant alsgeistige Thätigkeiten im Schlafe das Leben fortschüren'müssen,das sonst an ihm erlösche; wie der Freistaat Sparta die Furchtanbetete, so findet man die Göttin Hoffnung (ckou spes)

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') Dessen Werke, B. 16. S. 196.") Beckers Augusteum. I.