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daß wir unsere Bärensprache*) blos darum, weil wir gegenunsre Natur einige Quadrillen nach Krieg-Musik zu tanzenhaben, verlernen werden: sondern wir werden, dieß hoff' ich,auch ohne Wälder fortbruinmeii.
Morgenstralen im Jahre 1816.
Die vorstehende Betrachtung geb' ich mit einem Nach-seufzer über die arbeitende Brust, welche damals in der gal-lischen zusammenziehenden Stickluft sich mit Gewalt aus ih-ren Krämpfen zu erweitern suchte. Wälder brausen, ohne dieZweige zu regen; nur so viel war damals den Deutschenthunlich, inneres Regen und Tönen ohne äußeres. Gleichwolbehielt ich Recht, sogar in erquälten Hoffnungen; denn auchein unausgesetzt sortzwingendes Leben des kaltheißen Jdeen-Molochs hätte nur die alten Ernten und die neuen Saatenniedertreten können, nie aber die Samenkörner selber. SeinTod hätte Plötzlich die Schneedecke gehoben. Vielleicht einJahrhundert früher, in der literarischen Laübknospenzeit derDeutschen, hätte sein Frost mehr verwüsten können; aber einedichtende blühende Sprache wird von einigen Jahrzehendennoch weniger erdrückt als die griechische von den so langeund so eifersüchtig niederbeugenden Römern. — So wieaber vollends die Vorsehung alles väterlich gelenkt, so wurde
*) Ein Ungenannter in den berlinischen akademischen Jahrbü-chern behauptet, daß unsere Sprache am meisten von denTönen des Bären, am wenigsten von denen des Pferdes —letztes gegen die Meinung Karls XII. — entlebnt habe.Streb über den Menschen. S. 1078.
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