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Die Kämpfe um Dijon im Januar 1871 und die Vogesenarmee : nach den kriegsarchivalischen Akten des Generalstabs und anderen Quellen / bearbeitet von Hans Fabricius
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XXXI
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XXXI

Einheit des Kommandos herzustellen 577. Anderenfalls musstedas Kriegs-Ministerium die Oberleitung selbst übernehmen 579.

3. War Garibaldi im Stande, seinen Auftrag mit Erfolg durchzu-führen? S. 580.

In Folge Unterlassung schriftlicher Abmachungen mit Garibaldiversteht dieser sich der Pflicht der Seitendeckung zu entziehen 580.

Koordinirung Garibaldis und Pellissiers in Dijon und ihreFolgen 581. Garibaldi hätte zu Gray aufgestellt werden müssen 581.

Waren die Streitkräfte zu Dijoiifür ihren Auftrag befähigt ? 582.

4. In wie weit hat Garibaldi nach Kräften seinen Auftrag erfüllt? S. 584.Er verschleiert Fahrt und Versammlung der Ostarmee 584. SeineMassregeln genügten nicht, um einen Einblick in die Versammlungder Südarmee zu gewinnen 585. Bourbakis Anforderungen anGaribaldis Mitwirkung vom 11. Januar 585. Garibaldi war am14. über den Vormarsch der Südarmee aufgeklärt 586. Mitwelchen Aussichten konnte er Vorstösse gegen sie machen? 586.Beschaffenheit des Vormarschgeländes 587. Zustand der preussi-schen Marschkolonnen 587. Vorstoss auf Is sur Tille nicht rath-sam 588. Der 16. Januar war für Vorstösse innerhalb des Berg-landes am geeignetsten 589. Prüfung über die eventuelleAusführung von Vorstössen am 16. Januar mit Bezug auf Stellungund Märsche des Gegners 589. Zweck des Vorstosses : nur Zeit-gewinn 591. Frage der Unterstützung Grays durch Garibaldiam 17. Januar 591. Durch stetes Erwarten eines Angriffs verfällter in Untliätigkeit 592. Auch sein Vormarsch auf Is am 19.hätte, wenn durchgeführt, noch Zeitgewinn gebracht 593. Ueber-treibung der Bedeutung der Kettlerschen Angriffe für das Ganzedurch Garibaldi geflissentlich gefördert 593. Warum folgte er am24. oder 25. Kettler nicht? 594. Später blieb er mitGeneh-migung des Kriegsministers in Dijon 594.Freycinets Aufforderungvom 25., eine Expedition nach Dole und Mouchard zu senden, wird nurformell ausgeiiihrt 595. Folgen eines eventuellen VorstossesGaribaldis am 26. auf Dole 595. Auf Freycinets Aufforderungvom 27., die Ostarmee zu retten, trifft er auch keine ernsten Mass-nahmen, sondern will Zeit gewinnen 595.

5. Wie lässt sich Garibaldis Untliätigkeit erklären? S. 596.

Hat er Bourbaki nicht unterstützen wollen, aus politischen oderpersönlichen Gründen? 596. Er hielt sich nicht für befähigtdazu 598. Prüfung der Frage, ob er berechtigt war, sich undDijon als Hauptangriffsobjekt der Südarmee zu halten 599.Bordone sucht das Kriegs-Ministerium durch falsche Nachrichtenzu täuschen 600. In wie weit konnte er an Kettlers Ueberlegen-heit glauben? 601.

6. Bourbakis Verantwortlichkeit für Deckung seiner Seite. S. 602.Schon vom 13. ab gehen Bourbaki regelmässig Nachrichten überpreussisclie Ansammlungen in seiner Seite und über ihren Vormarschzu 602. Freycinet trägt durch Warnung Bourbakis vor LuceVilliards richtigen Nachrichten wesentlich zu des Ersteren Sorg-losigkeit bei 604. Das Kriegs-Ministerium unterlässt es, die ihmzugehenden sich widersprechenden Nachrichten zu prüfen 604.Erklärung der Sorglosigkeit Bourbakis 604. Nach Aufklärungüber die Unrichtigkeit der Bordoneschen Meldungen unterliess Frey-cinet, Bourbaki energisch zu unterstützen und Garibaldi bestimmteBefehle zu geben 606. Entschlusslosigkeit Bourbakis vom 18. ab,nachdem er Gewissheit über Gefährdung seiner Verbindungenhatte 606.

7. Ergebniss der vorstehenden Untersuchungen: gleiclimässige SchuldFreycinets, Bourbakis und Garibaldis. S. 608.

Bourbakis Fehler 608. Garibaldis Fehler 609. Des Kriegs-Ministers Fehler 609.