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Die Kämpfe um Dijon im Januar 1871 und die Vogesenarmee : nach den kriegsarchivalischen Akten des Generalstabs und anderen Quellen / bearbeitet von Hans Fabricius
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am 7. September 1871 *) gefällt zu haben, wenn er sagt, dass dieFranktireurs und Freiwilligen Garibaldis vor keinem Verbrechen,selbst nicht vor Meuchelmord auf offener Strasse, zurückgeschrecktwären, dabei aber betonte, dass, wenn ihre Führer sie abfassten,sie erschossen würden; meist wären sie allerdings unentdeckt ge-blieben. In den Städten hätten sie einigermassen auf sich Achtgegeben; in die Meiereien aber wären sie als Herren eingedrungenund hätten ihre Forderungen unter Androhung des Niederbrennensgestellt. „Indessen“, hob Pellissier hervor, „ich muss gestehen,es waren Leute darunter, die sich gut schlugen.“ Letzteren Vorzughebt auch Luce Villiard, der Präfekt von Dijon, 2 ) in BetreffGaribaldis alter Soldaten hervor, die wacker an der Arbeit blieben,auch nachdem fast alle Offiziere gefallen waren (am 21. Januar). —Uni bei der Verschiedenheit der Elemente seines Heeres unddem Mangel an kriegerischer Ausbildung der Truppen für ihretaktische Verwendung eine Richtschnur zu geben, hatte Garibaldischon während seiner Ueberfahrt von Caprera nach Marseille eine„Unterweisung“ ausgearbeitet, 3 ) die gewissermassen als sein mili-tärisches Programm aufzufassen ist. Denn aus ihr geht hervor,dass er nicht mit der Absicht nach Frankreich kam, um durchgrossartige strategische Bewegungen entscheidend in den Gang desKrieges einzugreifen; er wollte seine bisherige Eigenart in keinerWeise aufgeben; er wollte Parteigänger bleiben und durch denkleinen Krieg wirken. In diesem Sinne empfahl er zunächst imAllgemeinen Beunruhigung der feindlichen Verbindungen und derNachhut durch möglichst zahlreiche Franktireur-Abtheilungen vonhöchstens 100 Mann Stärke, die sich leicht ernähren und überalleinnisten könnten; zehn Guerillas, unter einem Führer gelegentlichvereinigt, könnten wichtige Operationen ausführen. NächtlichesMarschiren, Ruhen bei Tage in der Nähe eines hohen Aussichts-punktes, bei nothgedrungenem Tagesmarsche Benutzung jederDeckung im Gelände und Vermeiden des Kampfes ausser beisicherster Aussicht auf Erfolg — wurden als Regel aufgestellt,.Ueberfallenwerden als Schande. Die Freikorps sollten sich bei derBevölkerung beliebt machen, um stets Lebensmittel, gute Führerund Nachrichten über günstige Gelegenheiten zur Ueberraschungdes Feindes kurz vor Tagesanbruch zu erhalten. Ein ungünstigesGefecht rieth er bis zur Dunkelheit hinzuhalten zu suchen, um sichunter ihrem Schutze dem Feinde entziehen zu können. Um der

0 E. p. HI 510. - 2 ) Ebd. VI 306. - 3 ) Bo. 122.

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