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von 120 Mann, einmal mit der weiteren Bezeichnung „du Gard“.Bei seinem Eintreffen in Dijon am 7. Januar brachte Garibaldieine Genie-Kompagnie des stehenden Heeres fl. Compagnie bisdu 19. regiment du genie?) unter Capitaine Arvenjaz und eineKompagnie genie italien unter Capitaine Sartorio mit sich;*)erstere war mit Park ausgerüstet.
Eine eigenthümliche Stellung nahmen die beiden Kompagniengönie auxiliaire des Commandauten Garnier ein, welcher sich imBesitz einer persönlichen Ordre des Kriegs - Ministeriums vom17. November befand, durch welche ihm zu einer besonderen Sen-dung Freiheit der Bewegung nach seinem Belieben gestattet under weder einem Armeekorps noch einer Territorial-Division unter-stellt wurde, sowie von keinem Militärbefehlshaber unter irgendwelchem Vorwände zurückgehalten werden durfte. Garnier hattediese Kompagnien Ende Oktobers aus der Bergarbeiterbevölkerungvon St. Etienne gebildet und war am 15. Dezember in Autun mitdem Auftrag eingetroffen, Kunstbauten an den von den Deutschenbenutzten Eisenbahnen durch Torpedos u. dgl. zu sprengen; inErwartung von Ersatz für seine durch einen Zufall verlorengegangenen Sprengmittel betheiligte er sich zunächst auf eigeneFaust, z. Th. im Anschluss an garibaldinische Freikorps, am kleinenKriege im Morvan und in der Cöte d’Or und gelangte zu AnfangJanuars nach Dijon, wo ihn Garibaldi am 9. aufforderte, bei seinemHeere zu bleiben, da dieses augenblicklich mit der Befestigungder Stadt beauftragt, der Genietruppen dringend bedürfte. Biszum Eintreffen seiner Sprengvorräthe erklärte sich Garnier damiteinverstanden. Wir werden sehen, dass er dabei keine allzu rühm-liche Bolle spielte und unter dem Vorwände, dass seine Truppekeine eigentliche Gefechtstruppe sei, wiederholt die Vorsicht fürden besseren Theil der Tapferkeit betrachtete, dabei aber sichnicht entblödete, über andere, in seiner Nähe thätige Truppentheileder Vogesenarmee die schärfsten, oft nicht gerechtfertigten Urtheilezu fällen — stand er doch auf einem ganz entgegengesetztenpolitischen Standpunkte!
Garnier macht an keiner Stelle seines Buches eine Angabeüber die Stärke seiner Truppe; nur daraus, dass er bei einer Eisen-bahnbeförderung angiebt, seine beiden Kompagnien seien auf demBahnsteig zum Einsteigen in Sektionen zu 10 Mann eingetheiltgewesen und hätten 15 Abtheile erfordert, lässt sich ihre Stärkeauf zusammen 150 Mann herleiten. Dormoy 2 ) beziffert sie auf
*) Dor. 280.