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2—300 Mann. Ihre Offiziere und Unteroffiziere waren Bergwerks-und Maschinen-Ober- und Unter-Ingenieure, bzw. Werkmeister,sämmtlich Leute, die an Behandlung und Befehligung von Arbeiterngewöhnt waren. Die Mannschaften waren, ihrer Bestimmung ent-sprechend, in Korporalschaften eingetheilt: die 1. war im Ersteigenvon Telegraphenpfählen und Ausserthätigkeitsetzen der Leitungeneingeübt, die 2. im Legen von Torpedos unter Eisenbahnschienen,die 3. in der Vorbereitung der Bahnen zur unbemerkten Entgleisungvon Zügen, die 4 . in der Bedienung elektrischer Maschinen. IhreUniform war die der Linien-Infanterie mit zwei breiten schwarzenStreifen an den rothen Hosen und dem Käppi des Genies; sie trugeneinen Stahlspaten, dessen Stiel zugleich als Zeltstange diente; dieBewaffnung bestand in dem kurzen amerikanischen Spencer-Kara-biner und im grossen Coltschen Revolver. Ihre Löhnung beliefsich auf 1,50 frs., wofür auch die Verpflegung zu beschaffen war. 1 )
5. Die Führer,a. Garibaldi.
Ein aus so verschiedenartigen Bestandteilen zusammen ge-setztes Heer wie die Vogesenarmee, mit neu aufgestellten, höchstmangelhaft ausgebildeten, einander fremden, des organischen Zu-sammenhanges entbehrenden Truppen aus aller Herren Ländernbedurfte in erster Linie hervorragender Führer, vor allem an seinerSpitze einer Persönlichkeit, welche durch kriegerischen Ruhm,persöhnliche Leistungsfähigkeit und geistige Ueberlegenheit alleUntergebenen durch ihre Anwesenheit zu beleben, durch ihrenFeuereifer mit sich fortzureissen, gleichzeitig aber die Schädender Organisation zu erkennen und im Auge zu behalten vermochte.Der Vogesenarmee fehlte Mannszucht, Erziehung, Unterweisung,militärischer Geist, Vertrauen zu den meist selbst gewählten und wenigkriegserfahrenen Führern, eine geschulte Verwaltung; sie litt an einerUeberreizung des Patriotismus — lauter Mängel, denen nur eine ganzhervorragende Befehlsführung abzuhelfen im Stande war. Seiner Ver-gangenheit nach schien Garibaldi der geeignete Mann für diese Aufgabezu sein. Bei seiner Beurtheilung vergesse man nicht, dass er nichtberufen worden war, um über ein bereits vorhandenes Heer alsOberbefehlshaber gesetzt zu werden, sondern dass seine Persönlich-keit dazu ausersehen worden war, als Anziehungspunkt für ein erstzu bildendes Heer zu dienen. Garibaldi sass einsam, krank,schonungsbedürftig, ein halber Gefangener, auf seinem Felseneiland
*) Ga, a. a. O.